Behinderung, Familie, Junioren, Kuddelmuddel

Alltagsgeschichten

Samstagvormittag oder norddeutsch: Sonnabendvormittag – alles geht ein bisschen gemächlicher. Der Kerle trinkt seine Aufbaunahrung im Bett und legt sich gleich wieder seinen Elch auf den Kopf. Das Töchting will nicht nicht aufstehen und auch nicht nicht baden. Sie planscht in der Wanne während ich auf dem Rattanstühlchen hocke und ihr zugucke, zugucken soll, damit sie nicht alleine ist und einsam. Zwischendurch singe ich Quatschlieder, die wenig goutiert werden. Stattdessen mokiert sie, dass ihr Pony viel zu lang ist, ich aber von der Hauptlänge keinen Millimeter abschneiden darf. Aus dem Kerlezimmer krächzt es inzwischen und der Rennsportzirkus ist eröffnet. Auf dem Tablet wird auch um jeden Millimeter gekämpft. Hamilton & Co rasen immerfort ihre Runden. Wiebkes Wasser plätschert – frisches warmes Wasser wird nachgefüllt. Meine Kaffeetasse ist auch leer! 

Manch einer mag unser Leben langweilig nennen – ich empfinde es teilweise ebenso. Zu gerne täte ich einen Ausflug machen – irgendwohin, wo man was erleben kann. In einen Zoo vielleicht. Mal schauen, möglicherweise irgendwann einmal …

Guten Morgen und einen Tag nach euren Vorstellungen wünsche ich euch allen!

Veröffentlicht von piri

✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ✨

4 Gedanken zu „Alltagsgeschichten“

  1. Sonja sagt:

    Behütet wirkt es…
    Gruß von Sonja
    P.S.: Verständnis für das Indir habe ich sehr!

    1. piri ulbrich sagt:

      Behutsam behütet sind meine Junioren – das hoffe ich sehr. Und, solange es ihnen gut geht, geht’s auch mir nicht sehr schlecht!

  2. Paula sagt:

    Ach, bei allen ist das Leben manchmal langweilig mit den ständigen Alltagswiederholungen, und dann kommt manchmal wieder eine spannende Abwechslung mit Besuchen oder einem schönen Ausflug. Am wichtigsten: keine Katastrophen bitte.

    1. piri ulbrich sagt:

      Weißt du; das Leben der Anderen ist oft (eigentlich wollte ich immer schreiben, aber das stimmt ja nicht) schöner in meinen und der wiederum anderen Augen. Es ist so, dass man den Balken nicht sieht, der uns den Blick versperrt!

Kommentare sind geschlossen.