Behinderung, Junioren

Aufbruch und Suche

Mir ist heute Morgen etwas klar geworden. Ich will nicht mehr sitzen und warten, möchte mich nicht mehr abhängig von Menschen machen, die uns hemmen. Von Menschen, die übers Wetter reden und immer etwas finden warum man dies oder jenes nicht machen kann. Ich mag nicht mehr, wenn mir jemand Vorschriften machen möchte und mir dann auch noch seine/ihre Geschichte vornörgelt. Das Leben ist viel zu kurz, um Bauchschmerzenkompromisse zu machen. Wir – da nehme ich sehr bewusst meine Junioren mit ins Boot -wir wollen leben. Jetzt!

Deswegen suche ich Menschen, die Zeit haben, flexibel sind und keine Angst vorm kotzenden Kerle haben. Ich suche Menschen, die zupacken können nicht zimperlich sind – wir wollen wieder auf Konzerte gehen und nicht nur eineinhalb Stunden in der Umgebung spazieren! Ich möchte mit dem Kerle und dem Töchting unter Leute, auch mal in ein Kirchenkonzert oder ins Puppentheater. Wir haben nicht viel Geld, aber daran soll’s nicht scheitern. Vielleicht findet sich ja jemand, der/die mutig und fantasievoll genug ist, das Abenteuer auch mit wenig anzugehen.

Veröffentlicht von piri

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14 Gedanken zu „Aufbruch und Suche“

  1. Georg Rode sagt:

    Ein schöner Gedanke, aber das mit der Entfernung hatten wir schon mal. Zupacken ist physisch schwierig.
    Der Schritt ist aber gut und stark, ich wünsche dir viele schöne Begegnungen!

    1. piri sagt:

      Ja – wenn sich jetzt noch jemand meldet, dann wäre das ein größerer Lottogewinn.

  2. Gerhard sagt:

    „nicht nur eineinhalb Stunden in der Umgebung spazieren!“
    Das machen TATSÄCHLICH viele, obwohl sie es anders haben könnten. Viele, sehr viele haben sich eingerichtet in ihr Leben. Die fahren nirgendwo hin, höchstens gehen sie mal ein paar Schritte zu einem Stelldichein der hiesigen“ Oldieträller“.
    Ich sage das nur, um Dich etwas zu trösten.

    1. piri sagt:

      So richtig tröstet mich das nicht wirklich. Ich wünsche mir einfach ein bisschen mehr. Eineinhalb Stunden spazierenschleichen kann ich auch alleine mit den Junioren. Etwas mehr Action wäre schon schön. Muss ja kein Trail sein!

      1. kopfundgestalt sagt:

        Es gibt sogenannte Verhaltenstherapeuten, die geben oft gute und praktische Tips, wie man da vorankommen kann. Vielleicht kannst Du dich an so jemand wenden?

        1. piri sagt:

          ??? – den Hinweis auf sogenannte Verhaltenstherapeuten verstehe ich nicht!

        2. kopfundgestalt sagt:

          Es gibt Verhaltenstherapeuten, so wie es Gesprächstherapeuten oder analytische Therapeuten gibt.

        3. piri sagt:

          Verstehe ich dennoch nicht. Was willst du mir damit sagen?

        4. kopfundgestalt sagt:

          Ganz einfach das: Es gibt geschulte Verhaltenstherapeuten, die PRAKTISCHEN Rat auf alles Mögliche haben. Wie etwa kann ich vorzeitig in Rente gehen? Wie gehe ich mit Mobbing um? Was mache ich gegen die und jene Schmerzen praktisch? Was kann ich bei bestimmten praktischen Problemen tun.

          Solche Leute schauen eben von aussen drauf. Man selbst ist ja oft irgendwie gefangen, weiß sich keinen Rat.

        5. piri sagt:

          …und was hat das mit dem Spazierengehen zu tun?

        6. kopfundgestalt sagt:

          Genau das!
          Wie organisiere ich das wohl am besten, daß ich mal was anderes unternehmen kann wie das tägliche Spazierengehen..

        7. piri sagt:

          Dazu brauche ich Helfer und keine Verhaltenstherapie! Und Helfer kann mir kein Therapeut herzaubern!

        8. kopfundgestalt sagt:

          Doch, das könnte er. Er könnte auf Gruppen hinweisen, wo Du Hilfe bekämst!

        9. piri sagt:

          Nee, dazu müsste er oder sie sich auskennen. Sag mal, willst du mich veräppeln? Meinst du, ich habe keine Ahnung von Freizeitgestaltung?

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