Behinderung, Gedanken, Kuddelmuddel

was macht ein Leben lebenswert?

Wir müssen die Innensicht ernst nehmen. Mal wieder verlinke ich den Deutschlandfunk. Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, stöbere ich gerne in der App und lerne oft etwas dazu.

Wenn jemand meine Junioren fragen würde, ob sie gerne leben, dann würden diese nur verdutzt gucken …

Veröffentlicht von piri

Ich danke fürs lesen. Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank! ✨ Ab sofort sind manche Kommentare geschlossen. Wer mag, darf mir gerne eine E-Mail schreiben.

8 Gedanken zu „was macht ein Leben lebenswert?“

  1. ¨Marion Eve Stöckli sagt:

    Soo schön!

    Sollte man sich jeden Tag weder einprägen. Würde sehr zur Zufriedeheit beitragen!!!!

  2. C Stern sagt:

    Diese Frage darf wohl jeder ganz für sich persönlich beantworten, aber jeder Mensch sollte dabei ganz bei sich und seinem eigenen Leben bleiben. Meine Würde zu wahren, ist mir persönlich ein großer wichtiger Zugang zu meinem gelebten Leben.
    Die Frage für andere zu beantworten, bringt uns schnell dorthin, wo wir das Leben anderer bewerten und einteilen. Das können wir nicht, denn wir gehen nicht in den Schuhen eines anderen Menschen …

    1. piri sagt:

      Es ist verdammt schwierig für andere zum Beispiel am Ende des Lebens entscheiden zu müssen. Manchmal ist es unumgänglich. Auch pränatal zu entscheiden, ob das Kind ein lebenswertes Leben erwartet ist nicht einfach. Aber deswegen Eltern zu verurteilen, die ein Kind abtreiben? Ganz heikles Thema und nie pauschal zu klären. Individuell ist es auch situationsabhängig und kann Minuten später schon wieder anders sein.

      Sterbehilfe, oder lebensverlängernde Maßnahmen, vernünftige Pflege, gutes Miteinander – je länger ich darüber nachdenke, je mehr verwirren mich meine eigenen Gedanken.

      1. C Stern sagt:

        Die Beispiele, die Du erwähnst, sind jene Ausnahmen, wo wir (eines Tages) gefordert sein könnten.
        Es wünscht sich wohl ein jeder, nie in so eine Situation zu kommen, wo man solche Entscheidungen treffen muss …

        1. piri sagt:

          Ist es nicht so, dass wir – auch besonders ich – für andere Entscheidungen treffen müssen, die schmerzhaft sind. Keine möchte das!

      2. Frau Frogg sagt:

        Es geht mir bei diesem Thema auch immer so – auch angesichts meines alten Vaters, den sie vor dem Krebs gerettet haben, und jetzt möchte er manchmal sterben. Aber es ist auch wunderschön, ihn wieder zu haben.

  3. isa sagt:

    Ich habe das jetzt nicht angehört. Aber was für mich persönlich nicht mehr lebenswert ist habe ich gut überdacht und in Form meiner Verfügung festgelegt. Die schaue ich mir auch in Abständen immer mal wieder an, um festzustellen, ob ich noch der selben Meinung bin und das auch umgesetzt haben will. Was die Behinderung angeht, da ist doch die Teilhabe mit allen Hilfen und Hilfsmitteln wichtig, um ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen. Ohne würden viele in einem Pflegeheim herumliegen um irgendwie ein Überleben zu sichern. Für mich hätte das keinen Lebenswert, wenn ich mein Leben so verbringen müsste.
    Ich möchte auch nicht ein zweites Mal in eine Situation kommen, das für andere entscheiden zu müssen.

    1. piri sagt:

      Ich weiß es nicht, ob ein Pflegeheim für mich nie infrage käme. Ich möchte selbst denken können – aber mehr weiß ich nicht. Auf keinen Fall möchte ich einsam sein – in mir und außen.

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