Kuddelmuddel

Kinoerlebnis

Im Jahr 1940 sieht der kritische Journalist Ludwig Kirsch nur einen Ausweg, um mit seinem zwölfjährigen Sohn Rolf aus dem von den Nazis kontrollierten Europa zu fliehen: Ein Pfad von Südfrankreich nach Spanien über die Pyrenäen kann die beiden in die Freiheit führen – und schließlich nach New York, wo bereits Rolfs Mutter sehnsüchtig darauf wartet, sie wieder in ihre Arme schließen zu können. Das elternlose zwölfjährige Mädchen Núria soll Rolf und Ludwig über die gefährliche Trasse führen. Als Rolf bei einem Zwischenfall von seinem Vater getrennt wird, sind die beiden Kinder völlig auf sich allein gestellt und lernen schnell, dass man in dieser Situation nur dann überlebt, wenn man zusammenhält und sich aufeinander verlassen kann.

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Wiebke hat zeitweise abgeschaltet, Carsten war sehr aufmerksam und unsere Begleitung war toll. Anschließend haben wir nämlich über Krieg, Flucht, Diktaturen und Nachkriegszeit gesprochen. Dem Kerle bewegt der Film sicherlich noch lange …

Veröffentlicht von piri

Ich danke fürs lesen. Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank! ✨ Ab sofort sind manche Kommentare geschlossen. Wer mag, darf mir gerne eine E-Mail schreiben.

2 Gedanken zu „Kinoerlebnis“

  1. Marion E. Stöckli sagt:

    Liebe Piri
    Im Jahre 1942 floh die Schwester meines Vaters mit Mann und Kind auf genau dieser Route auf genau diese Weise vor den Nazis. Sie wurde -obwohl Schweizerin, aber ausgebürgert weil sie einen jüdischen Deutschen geheiratet hatte, aus der Schweiz fort gejagt, samt Mann und zweijährigem Söhnchen.
    Den Film hätte ich auch gern gesehen. Ich gehe aber noch immer nicht ins Kino. Mein Lebenspartner ist hoch Risiko behaftet.
    Der Krieg in Europa und die Pandemie setzen uns zu.
    Viele gute Gedanken aus der Schweiz und viel Bewunderung, wie du immer wieder Mut und Kraft findest!
    Marion

    1. piri sagt:

      Pu – das ist mehr als Kino. Das ist Familiengeschichte und geht nah!

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