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ich

Ich habe mich dabei verloren, es jedem recht zu machen. Jetzt verliere ich Menschen, während ich versuche, mich wiederzufinden.

Es ist der zweite Weihnachtstag. Mein Resümee der vergangenen Tage ist ernüchternd. Einer meiner Fehler ist es, dass ich kein Selbstbewusstsein habe und mich und das was ich mache, ständig infrage stelle. Unterordnung. Natürlich ist das notwendig. Besonders, wenn man behinderte Menschen pflegt. Aber sich selbst verlieren? Auf der Strecke bleiben? Wie oft habe ich schon geschrieben und gedacht, dass ich das nicht will! Eins weiß ich, wenn ich mich nicht völlig verlieren will, dann muss ich mich von Menschen trennen …

Wir gehen heute in den Gottesdienst. „In echt?“, fragt der Kerle. „Ja, in eine richtige Kirche!“

… und wir treffen Menschen, die mich nicht verbiegen und manipulieren wollen. 

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

11 Gedanken zu „ich“

  1. Reza sagt:

    ….
    ständige Selbstkritik,
    jeder Moment
    überall

    es gibt nun offensichtlich keinen Ausweg und Entkommen mehr

    1. piri sagt:

      Ich hoffe, dass ich aus dieser Spirale noch heraus kommen kann.

      1. Reza sagt:

        Ich kann das verstehen …

  2. karfunkelfee sagt:

    Ich will jetzt garnix kloogschietern hier…nur sagen, dass ich Dich ausgezeichnet verstehen kann und Dir die Kraft wünsche, Deine Entscheidungen und auch die der anderen auszuhalten. Ein schönes dickes und warmes Fell wünsche ich Dir. Für die Kälte Deiner Nacht. In den vergangenen Jahren sind in meinem räudigen und arg verschlissenen Pelz viele neue Haare gesprossen…aber das ging nicht so schnell und die Therapie geht noch Jahre weiter.

    1. Reni E. sagt:

      Von Menschen, die einem nicht gut tun, sollte man sich schleunigst trennen. Punkt.
      LG Reni

      1. piri sagt:

        Leichter gesagt, als getan! Ich bin auf ihre Hilfe (wenn sie auch noch so stressig ist) angewiesen!

  3. Violine sagt:

    Ich schliess mich der Krafunkelfee an. Das Leben ist kein so leichtes, sondern wunderlich. Lass die Hoffnung nicht fahren!

  4. Frau Frogg sagt:

    Einen schönen Kirchbesuch wünsche ich und überhaupt etwas Schönes, Bestätigendes in diesen Tagen!

  5. Trude sagt:

    Liebe Piri,
    ein guter Entschluß. Das Leben ist zu kurz um sich mit Menschen zu umgeben die einem nicht gut tun. Auch wenn dieser Schritt schwerfällt.
    Ich hoffe euer Gottesdienstbesuch war angenehm.
    Liebe Grüße
    Trude

    1. piri sagt:

      So einfach ist das leider dann doch nicht!

  6. Sophie Ofühl sagt:

    das zitat.. kommt mir mehr als bekannt vor. sehr schön in worte gefasst, wenn es auch an etwas schmerzhaftes in mir andockt. ja, es ist nicht einfach da einen guten mittelweg zu finden – ich drücke dir die daumen, dass es für dich klappt!

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