Behinderung, Musik

Du Mama

„Du Mama, das ist grandioser Oberdödelbockmist! Jetzt darf die Band schon wieder nicht mehr proben. Corona ist schon ganz schön doof. Aber wir wollen ja alle gesund bleiben und so fügen wir uns dem Schicksal!“  Tatsächlich hat der Kerle, so fügen wir uns dem Schicksal gesagt und dabei ziemlich bedröppelt aus der Wäsche geguckt. Das Töchting ist, als ich ihr die schlechte Nachricht sagte, stante pede umgedreht und in ihrem Zimmer verschwunden.

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

5 Gedanken zu „Du Mama“

  1. christine b sagt:

    ach, das tut mir so leid für deine junioren! auf so viel müssen sie verzichten. wie toll carsten das ausgedrückt hat.
    ja leider, die freiheit des einzelnen endet dort, wo die freiheit des anderen beginnt. (kant)

  2. Alice sagt:

    Musik und Kunst sind Grundbedürfnisse. Wenn das nicht mehr geht, drehen wahrscheinlich nicht nur deine Kinder durch. Schade dass die Lebensqualität so runtergeht. PS: Hast du meine Nachricht bekommen? Ich hatte dir über Kontakte geschrieben
    Liebe Grüße
    Alice

    1. piri sagt:

      Keine Nachricht erhalten.

  3. Der Emil sagt:

    Das ist — für alle, die ein gemeinschaftliches Hobby pflegen — wieder echter Bockmist. Ich hoffe, daß der nicht so benannt werden dürfende Lockdown bald Wirkung zeigt und beendet werden kann.

  4. Ursula sagt:

    Ach Mööönsch, so ne Kacke!

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