Behinderung, Kuddelmuddel

Zorn verraucht

Zum Glück ist jetzt schon weit nach halb vier und die Frauenakademie lange vorbei, aber hätte ich den Beitrag um halb eins geschrieben, wäre er wenig gnädig ausgefallen.

… und da sich mein Zorn inzwischen in Luft aufgelöst hat, beziehungsweise nicht mehr so wichtig zu nehmen ist, habe ich mal wieder den schon geschriebenen Beitrag einfach gelöscht!

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Mein Tag ist, momentan, prall gefüllt. Zu meinem Leidwesen komme ich kaum dazu, zu lesen. Aber das alte zerfledderte Vorlesebuch mit den braunen Flecken, das lese ich gerne vor. Erinnert es mich doch an meine Kinderzeit! Die kleine Hexe von Otfried Preußler steht grade hoch im Kurs. Sogar Carsten, der eigentlich. „Du Mama, ich bin doch schon viel zu alt dafür!“ – der eigentlich ein Kinderbuch nicht hören wollte, ist still, wie ein Mäuschen. Nur leider ist heute Abend Schluss – das Buch ist aus! Ob die Herrschaften nach der Bandprobe aber überhaupt noch was hören wollen?

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

2 Gedanken zu „Zorn verraucht“

  1. Ursula sagt:

    Die Kleine Hexe finde ich auch wunderbar — und ich bin schon viel älter als Carsten.

    1. piri sagt:

      Ich mag die auch sehr!

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