Behinderung, Gedanken

Sturm

Gestern war Sturm. Es stürmt gerade nicht, aber gestern war Sturm. Der erste Herbststurm mit vor sich hin treibenden Blättern und ein bisschen Regen. Nicht nur ein leichter Wind – nein, es war wirklich rau. Gedanken hat der Sturm gepeitscht und kleine aber auch größere Stöckchen durch die Luft gewirbelt. Im inneren meiner Seele tobt es – wie außen, so innen. Kein Kind rennt heute noch durch Pfützen …

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

3 Gedanken zu „Sturm“

  1. _Su_ sagt:

    Ja – kann ich bestätigen, das war ein sehr heftiger erster Herbststurm. War nur kurz draußen, war mir zu gefährlich.
    Ich sehe schon noch ab und an Kinder, die durch Pfützen laufen (dürfen), aber da muss ich dir leider zustimmen, deutlich weniger.

  2. Gudrun sagt:

    Doch, doch, in meinem Innenhof spielen Kinder draußen. Es sind wieder Familien mit Kindern hier her gezogen. Nach dem Sturm war viel Baumaterial zu finden und in den Pfützen lassen sichvtolle Staudämme bauen. Kastanien, Eicheln und bunte Blätter gibt es jetzt reichlich. Sogar die Fußballjungs waren wieder draußen. Ich finde es richtig gut so.
    Ich hoffe, dass du nicht zu sehr aufgewühlt sein musst

    1. piri sagt:

      Hier nicht. Hier werden die Kids mit dem Porsche Cayenne in den Kindergarten gefahren!

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