Behinderung, Gedanken

und eine Stippvisite

Sie wollen uns nicht! Alle drei dürfen wir nur in die Notaufnahme. Dort müsste ich mich dann teilen. Mit dem einen Teil dableiben, beim Kerle – mit dem anderen Teil nach Hause fahren, mit dem Töchting. Da hilft kein noch so vieles reden, keine Argumente, noch nicht einmal Tränen. Warten wir die Infusion ab und fahren wieder.

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen. […]
Heinrich Heine

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

5 Gedanken zu „und eine Stippvisite“

  1. Jane sagt:

    Alles alles Gute!

  2. Ursula sagt:

    Was ich dazu zu sagen habe ist nicht öffentlichkeitstauglich.

  3. dergl sagt:

    Ich würde jetzt gerne sagen Ach, du Scheiße, aber ich weiß ja wie es ist, wenn man nicht reingelassen wird (was diverse Gründe haben kann, ist mir schon klar), deshalb einfach mal alles Gute für euch.

    (Und dass die Politik irgendwann mal diese Barrieren im Gesundheitswesen anpackt.)

  4. freiedenkerin sagt:

    Ich bin in Gedanken bei euch.

  5. Hoffende sagt:

    Welch ein Mist! Alles Gute für euch!

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