Behinderung, Gedanken

9.7.21 es regnet

Alle Tränen sind nicht zu sehen. Das ist gut so. Das Leben geht weiter – noch!  Kurz vor Mitternacht ist der Kerle heimgekommen. Sehr aufgekratzt und doch war er keine fünf Minuten später in Morpheus Armen und hat selig geschlafen. Beim Töchting, das gewartet hat, hat es länger gedauert. Sie war voll Adrenalin und konnte und konnte den Dreh nicht finden. Mein Schlaf war unruhig. Kopfschmerzen – Spannungskopfschmerzen. Außerdem huste ich mir die Seele aus dem Leib. Noch gibt es keine Entwarnung. Aber eins habe ich gespürt, dass es ein Netzwerk gibt. Wenn auch ein löchriges und ausbaufähiges, aber es sind Menschen da, die ich als Freunde bezeichne…

Es regnet. Die Straße glänzt. Die Welt ist doch schon nass. Wer weint denn da um wen? Jeder Tropfen erzählt eine andere Geschichte. Jede Pfütze ein Meer an Tränen. Jeder Bach lässt Sorgen fließen – weg von hier.

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

5 Gedanken zu „9.7.21 es regnet“

  1. fundevogelnest sagt:

    Gut dass er wieder zu Hause ist.
    Ist denn langfristige Hilfe in Sicht?

    1. piri sagt:

      Wovon träumst du nachts?

      1. fundevogelnest sagt:

        Chaotisches, beänstigendes Zeugs in der Regel.
        Aber eigentlich habe ich deine Frage nicht verstanden.
        Fandst du mich zynisch? Dann entschuldige ich mich.
        Ich hätte so vom Lesen her wirklich die Vorstellung, das da Hilfe möglich ist.
        Aber klar nur lesend.

        1. piri sagt:

          Nein, du warst nicht zynisch. Aber Helfer gibt es leider keine. Muss ich selbst machen. Zu ich auch und heute war ein guter Tag. Der Kerle hat 900kjoule zu sich genommen. An normalen Tagen schafft er nicht mal 600.

          Ich werde jetzt in die Arme vom Schlafgott entschwinden und hoffentlich nicht wirres Zeugs träumen. Dir wünsche ich ebensolche schönen Träume.

        2. fundevogelnest sagt:

          Schlaf gut.
          Ich hatte an medizinische, ärztliche Hilfe über den Akutfall hinaus gedacht.
          Das ist aber, wenn ich dich richtig verstehe, nicht Thema deines Blogs.
          So ein Krankenschwesterngehirn lässt sich nur nicht immer ausschalten.

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