Behinderung, Kuddelmuddel, Musik

The Doors

Ich bin großer Fan von Jim Morrison, seine laszive Art mag ich sehr und in Paris habe ich sein Grab besucht. Gestern gab es  auf ARTE einen Themenabend!

Manchmal habe ich das Gefühl das Leben rauscht an mir vorbei. Warum bin ich nur so unzufrieden? Aber wenn meine Junioren Pläne haben und ich immer wieder sagen muss: „Das können wir nicht, weil niemand da ist, der oder die uns begleitet!“, dann tut mir das weh. Wir wollen auch in Urlaub fahren oder essen gehen – ja sogar der Kerle mag gerne essen gehen … Teilhabe am Leben haben. Ich habe es schon mal geschrieben, Corona trennt die Menschen von den Menschen! Und leider wird es sehr lange dauern bis  wenigstens etwas Normalität wieder kommt.

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

7 Gedanken zu „The Doors“

  1. Reni E. sagt:

    Ich mag die Musik von „The Doors“ auch sehr und habe gestern auch ARTE geschaut.
    Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Normalität nicht mehr so lange auf sich warten lässt!
    LG Reni

    1. piri sagt:

      Ich schätze mal, liebe Reni, es gibt zweierlei Normalitäten – die der normalen und die der irgendwie behinderten Menschen. Unsere ist immer ein bisschen eingeschränkt! Aber damit kann ich leben.

  2. dergl sagt:

    Ich habe gestern Abend gerüchteweise erfahren, dass eventuell eine Chance gibt, dass wenigstens O., der sich ja nun anderthalb Jahre mit allem zurückgehalten hat, weil die ganzen Angebote, die es sonst gab nicht stattfinden konnten, bald ein Stück Normalität zurückbekommt. Es könnte sein, dass er mit seinem besten Kumpel aus Grundschulzeiten zusammen geimpft werden kann. Wir wissen nicht, ob der Arzt sich wegen der Kommunikationsbarriere drauf einlässt. Falls ja, dann können die zwei wenigstens im Doppelpack mal irgendwas anderes als die jeweiligen Balkone sehen. Mir tut dann nur der Bruder leid, für den noch keine Impfzulassung in Sicht ist (außerhalb von Spekulationen). Für mich, weißt du ja, geht es frühestens nächstes Jahr wieder mit „normal“ los, weil ich die OP vorher nicht machen kann wegen dem ganzen Assistenztrara. Nun vermisse ich selber nicht allzuviel und ich möchte auch gute Sachen, wo die Pandemie mir erstmals Teilhabe ermöglicht hat, weil es die vorher nicht virtuell gab, behalten, aber ich kann euch schon verstehen. Jetzt ist ungefähr die Zeit, in der meine Freunde aus dem Breisgau eigentlich ein Hotel im Ruhrgebiet gebucht hatten, weil wir auf Zollverein und im Landschaftspark Nord (so ähnlich, aber in Duisburg) wandern wollten. Müssen wir auf nächstes Jahr legen…

    1. piri sagt:

      Was ist schon normal? Aus dem Zynismus bin ich noch lange nicht raus.

  3. Verwandlerin sagt:

    Bei Jim Morrison erinnere ich mich sofort an tolle Parties im Studium.

    1. piri sagt:

      Aber so alt bist du doch gar nicht!

      1. Verwandlerin sagt:

        Nee, aber in meinen Kreisen waren „The Doors“ „in“.

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