Behinderung, Familie, Gedanken, Gedicht

Und dann ist man zwar nicht allein

Dieses schlechte Gewissen, das schafft niemand mir zu nehmen. Dieser Anspruch an mich, der unerfüllbar ist und der drückt. Sagt mir nicht, dass das ungesund ist. Wenn die Last auf verschiedene Schultern verteilt wäre, dann wäre es ein leichtes den Junioren ein gutes weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. So erdrückt es mich und wenn ich von anderen Menschen höre, was sie für Sorgen haben, dann möchte ich nur zynisch lachen.
Hilft mir nicht und den anderen auch nicht – jede lebt ihr’s und jede hat ihr eigenes Schicksal.

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Entscheidung

Lasst uns
Endlich
Aufhören
Für die
Verständnis zu haben

Die für
Alles
Verständnis haben

© Susanna Martinez

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

2 Gedanken zu „Und dann ist man zwar nicht allein“

  1. Stephanie+Jaeckel sagt:

    Vielleicht – und das ist jetzt nicht als verpisster kluggeschissener – Besserwisser gemeint, aber vielleicht hörst Du mit dem zynischen Lachen auf. Ich weiß, dass das schwer ist. Aber es könnte sein, dass sich ausgerechnet an der Stellschraube was ändert.

    1. piri sagt:

      Ich möchte nur lachen – ich tu es ja nicht. Denn auch dazu fehlt mir grad die Kraft!

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