Behinderung, Familie, Gedanken

Das ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält…

Ganz schön große Ziele – für mich nicht einzuhalten. Ich kann ja noch nicht einmal mein eigenes Äußeres zusammenhalten. Es gibt Tage – und heute ist so einer – da driftet alles auseinander. Ein bunter Tropfen ins Wasser geträufelt und alles verliert an Kontur. Alles wird eingefärbt und kontaminiert und dennoch wird nichts erreicht. Ganz im Gegenteil, die Sache verkompliziert sich noch mehr.

Wie jedes Jahr, nur zu anderen Zeiten, hat der Kerle eine Kotzphase. Jedes Mal nimmt sie mich ein Stückchen mehr mit, nimmt mich mehr auseinander und lässt meine Welt zerfließen. Die Erkenntnis warum das so und nicht anders ist, kommt nicht!

Heute Nacht möchte ich wenigstens nicht im dicken Pullover auf der Couch einschlafen und auf der schmerzenden Schulter liegen. Heute Nacht möchte ich – wenn schon nicht die ganze Welt retten, dann wenigstens meine und die der Junioren ein bisschen in Watte packen und den Kerle und das Töchting von Seifenblasen träumen lassen.

Die Realität holt uns noch früh genug wieder ein!

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

3 Gedanken zu „Das ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält…“

  1. Verwandlerin sagt:

    Ich wünsche dir eine möglichst erholsame Nacht!

  2. christine+b sagt:

    gelesen und mitgefühlt, ganz liebe grüße!

    1. piri sagt:

      Liebe Grüße zurück in die Berge!

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