Behinderung, Gedanken

und …

Früher war es leichter für mich ein Weblog zu schreiben. Diese Coronazeit hat mich mehr verändert, als der Tod meines Mannes. Auch, dass ich im letzten Jahr so krank war und mich immer noch nicht vollständig erholt habe, das macht mir zu schaffen. Ich fühle mich mehr und mehr alleine gelassen, ja regelrecht verlassen. Nicht beabsichtigt – von niemanden, aber Gefühle sind ja auch nicht erklärbar. Dabei möchte ich für alles und jedes eine Erklärung parat haben.

Meine, eine Psychotherapie werde ich beenden. Mit der analytischen Therapie komme ich nicht weiter. Am liebsten würde ich, weil meine Ängste gerade wieder die Überhand gewinnen, eine kognitive Verhaltenstherapie machen. Aber da hat die Krankenkasse ein Wörtchen mitzureden!

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

2 Gedanken zu „und …“

  1. isa sagt:

    die Isolation wegen Corona ist ein zweischneidiges Schwert. Sie ist eben so gut wie schlecht. Einen Ort zu finden, der nicht überlaufen ist, das ist mir noch nicht gelungen. Alle stürmen in Wälder, an Seen und an Flüsse. Auch die Parks sind voll, wenn sie öffnen. Insofern ist es über Ostern wenigstens warm genug für Balkonien. Nicht viel – aber besser als nichts.

    Es hilft nicht unbedingt Angst zu lindern, wenn man sie analysiert. Eher wenn man in einer Verthaltenstherapie lernt wie man ihr begegnen kann, wenn sie sich breit macht. Konkrete Ängste kann man auch durch üben ganz abbauen. Ich habe lernen müssen damit zu leben nachdem sie sich nicht abbauen und löschen ließ. Aber auch das lohnt sich. Da kann ich dir Mut zusprechen.
    Manchmal aber brauchen Menschen ihre Angst, weil sie dafür steht die Lebensform zu schützen und stützen. Das betrifft oft existenzielle Ängste. Angst vor Veränderungen, die aus Gründen unvorstellbar erscheinen.
    Ich wünsche dir sehr, dass du deine Angst beeinflussen kannst. Und auch, dass ihr über Ostern, bei dem schönen Wetter, Plätze findet die nicht überlaufen sind, dass du dann auch Helferlein hast um mit den Junioren rauszukommen.

    1. piri ulbrich sagt:

      Liebe isa,
      stimmt, mit der Angst muss ich umgehen lernen – verschwinden wird sie nicht mehr, dazu ist sie zu manifest. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg und dein Mut zusprechen tut mir gut! Ganz arg liebe Grüße an dich und auch für dich hoffe ich, dass du über Ostern gute Helferlein hast!

Kommentare sind geschlossen.