Fragen, Gedanken

Am See

Oft, während ich hier sitze, immer öfter wundert es mich, warum wir nicht einfach aufbrechen – wohin?

Es genügte, wenn man den Mut hätte, jene Art von Hoffnung abzuwerfen, die nur Aufschub bedeutet, Ausrede gegenüber jeder Gegenwart, die verfängliche Hoffnung auf den Feierabend und das Wochenende, die lebenslängliche Hoffnung auf das nächste Mal auf das Jenseits – es genügte, den hunderttausend versklavten Seelen, die jetzt an ihren Pültchen hocken, diese Art von Hoffnung auszublasen: Groß wäre das Entsetzen, groß und wirklich die Verwandlung.

Max Frisch

Mut, ist etwas, was ich wirklich habe – aber habe ich auch Hoffnung? Brauche ich diese überhaupt? Aber heißt es nicht auch: Die Hoffnung stirbt zuletzt?  Ich wünsche meinen Leser*innen Mut, Hoffnung und vor allem Liebe und den Glauben nicht vergessen!

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

2 Gedanken zu „Am See“

  1. Verwandlerin sagt:

    Lieben Dank, Piri: das wünsche ich dir auch von Herzen!

    Und danke für das tolle Max-Frisch-Zitat!

  2. freiedenkerin sagt:

    Danke, das wünsche ich dir und deinen Lieben auch – von Herzen.

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