Behinderung, Gedanken

kein Ende in Sicht

Das RKI hat 21.573 neue Corona-Infektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 119,1. Sorgen mit Blick auf mögliche Spätfolgen bereiten Experten die steigenden Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen.

Der Kerle hat Angst: „Ganz ehrlich Mama, das ist mir einfach zu viel!“ Auch mich beschleicht ein sehr ungutes Gefühl und wenn dann noch eine Helferin sagt, dass der Virus auch nichts anderes, als ein Grippevirus ist, überlege ich ernsthaft mich von dieser Frau zu trennen. Der Körper kommt alleine damit klar, meint sie und ich meine, dass ich meine Junioren schützen muss. Es ist eine Gratwanderung  – entweder habe ich an diesem Tag eine Helferin oder ich stehe alleine da mit den Junioren […]

Sorry, für dies Fragment.

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

6 Gedanken zu „kein Ende in Sicht“

  1. Ursula sagt:

    Ich kann dich gut verstehen. Ich schiebe aus diesem Grund meinen sehr dringenden Zahnarztbesuch auf. Für mich ist er der beste Zahnarzt der Welt —- aber jetzt hat er sich als Coronaleugner und Maskenverweigerer entpuppt

  2. freiedenkerin sagt:

    Ich kann deine Überlegungen sehr gut verstehen. Ich gehe seit einer Weile schon gar nicht mehr gerne zu meiner Ergotherapeutin, weil sie während einer Diskussion die Quer“denkerInnen“ vehement in Schutz genommen hatte.

  3. isa sagt:

    Das Problem habe ich bei meinem Helfern auch. Ich habe den Betreffenden gesagt, dass ihre Einstellung zu Corona ihre Privatsache ist. Trotzdem müssen bei der Arbeit meine Hygiene-Regeln eingehalten werden. Wenn sie das nicht möchten, müssen sie bei mir aufhören, auch wenns dann eng wird im Helfer-Team. Stinkig werde ich, wenn sie akzeptieren, aber ständig die Maske rutschen lassen oder vergessen wenn sie kommen die Hände zu desinfizieren.
    Hoffentlich kannst du das regeln. Ich drücke dir die Daumen.

  4. nurmomfilou sagt:

    Das ist wirklich sehr brisant, liebe Petra, da wächst ja dauernd die Angst, dass die Helferin euch etwas einschleppt!
    Ich wünschte euch, dass ihr „normale, denkende“ Helfer hättet, die die Gefahr deiner ungeimpften Sprösslinge verstehen! Ich wünschte mir, bald von dir zu lesen, dass der Hausarzt die Impfdosis verringern kann, damit Carsten und Wiebke endlich auch geimpft werden können!
    Und wie ist es mit dir? Du müsstest doch unter „Pflegepersonal“ laufen und längst geimpft worden sein!!!
    Ich habe auf Grund der Infektionszahlen den Besuch meines Sohnes mit seiner Familie mit mir im Park abgesagt, weil ich sie nicht gefährden will. (Habe gelesen, dass es inzwischen auch im Freien gefährlich ist!)
    In der Hoffnung, dass es bald alles besser wird, grüßt euch
    Gerel

  5. christine b sagt:

    die gehört ordentlich ins gebet genommen!
    natürlich abseits der kinder und wo sie es nicht hören!
    ich kriege richtig lust, mit der frau tacheles zu reden!
    du brauchst sie, hilfe für euch ist sehr wichtig!
    ich würde der frau sagen, dass mich ihre privatmeinung nicht interessiert und fragte sie, wenn das so wäre wie sie meint, warum dann vielerorts (wie ich weiß z.b. in wien wo meine kinder und enkel leben) die intensivstatinen komplett voll sind! bei den leuten dort regelt der körper nix mehr!
    auch dass sie die regeln bei euch streng einhalten muß, denn es geht bei deinen junioren bezüglich corona um leben und tod. fasse mut und nimm sie ins gebet.

  6. Reni E. sagt:

    Es gibt Leute, die einfach nicht kapieren wollen, was Sache ist. Die sollten mal 24 Stunden auf der Intensivstation arbeiten müssen.
    Liebe Grüße
    Reni

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