Kuddelmuddel, Musik

warm | wird’s Frühling?

Nach der Kälte kommt die Wärme! Aber warum wird es gleich wieder so warm? Ich bin doch nicht mehr jung, da spüre auch ich den Wetterumschwung. Das ist nicht gut. Forever young – das wäre fein!

Rod Stewart mag ich, diese Reibeisenstimme. Aber auch er ist älter geworden – nur nicht wesentlich dicker. Das habe ich geschafft und das muss sich ändern! Jetzt ist Fastenzeit. Denkt aber nur nicht, dass ich eine Diät mache. Diäten gehen meistens in die Hose. Der berühmte Jojoeffekt, den kennt, zumindest vom reden her, jeder. Nach Beendigung der Diät zwar schlank sein, aber vier Wochen später, drei Kilo mehr um die Hüfte haben. Bei mir wäre es der Bauchspeck. Aber was mache ich, um nicht in die Falle zu tappen? Im Frühling, der sich ankündigt, will ich nicht kugelig sein. Habt ihr eine Idee? Intervallfasten? Hat jemand damit Erfahrung? Ach, am liebsten würde ich schnipsen, es wäre Mai, Corana ist im Griff, meine Sommerhosen passen oder ich hätte mir neue gekauft und alles ist wunderbar. Das wäre schön!

Stattdessen zwickt die olle Jeans, meine Lunge pfeift, der Matsch der Rollis zieht Straßen im Eingang bis zum Esszimmer, der Kaffee ist alle, das Vesper, das ich dem Töchting bereitet habe, wird nicht goutiert und ich – ich habe Hunger!

 

 

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

11 Gedanken zu „warm | wird’s Frühling?“

  1. wildgans sagt:

    Du kannst deine Gedanken so gut verschriftlichen…wie ich das mag, wie sehr!
    Gruß von Sonja

  2. Verwandlerin sagt:

    Ich habe auch immer Migräne, egal, ob Hochdruck oder Tiefdruck kommt.
    Aber schon seit ich 20 bin …

  3. Lakritz und Schokolade sagt:

    Ach, liebe Petra, wie du mir aus dem Herzen sprichst! Seit der blöden Gehirnblutung, also nach zehn Jahren erzwungener Bewegungslosigkeit, habe ich dermaßen an Gewicht zugelegt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Aber Diät/Ernährungsumstellung ohne Sport klappt meiner Meinung nach nicht – und solange ich mich noch im Rollstuhl fortbewegen muss… okay, ja, es gibt recht gute Fortschritte, aber die Ungeduld…! Ganz liebe Grüße an euch drei!

  4. Katrin sagt:

    Liebe Petra, es ist so ein endlos Thema, auch fur mich, mit dem abnehmen. Intervallfasten hab ich gemacht, aber es zeigte keinen grossen Erfolg und ich bin dann immer sehr schnell entmutigt. Auch alle anderen verzichte sind im Alltag schwierig. Ich handhabe das mittlerweile so, dass ich versuche am Vormittag wenig zu essen, das fällt mit leichter als am Abend zu verzichten. Allerdings abgenommen hab ich nicht, aber zum Glück seit 7 Jahren auch nicht zugenommen. Es ist wie es ist, sag ich mir. Und manchmal mag ich mich damit auch gut leiden. Liebe Grüße Katrin

  5. dergl sagt:

    Zu deiner Frage: Zum Intervallfasten kann ich dir nichts aus persönlicher Erfahrung sagen, weil es bei mir tagesformabhängig ist, ob und was ich überhaupt essen kann. Heißt, ich muss essen, wenn der Mund öffnungsfähig ist und nicht wann ich will. Zu deiner anderen Frage: Ich weiß nicht, ob dir das was hilft, aber gleichzeitig zu versuchen zu entwässern vielleicht? Jede Stunde eine Tasse Brennesseltee (ich mag das gerne, weiß aber, dass andere das nicht mögen) oder Ingwertee oder jede halbe (!) Stunde 2-3 Schlucke heißes Wasser, hat bei mir geholfen als ich noch unbeweglicher war. Wenn du das mit der Ernährung aus Zeit- Vorrats-, Gesundheits- oder sonstigen Gründen nicht umstellen kannst, dann würde mir höchstens noch das einfallen, von dem du schon mal gesagt hast, dass du das bestimmt nicht willst, nämlich zu so einem Videoprogramm mit zu machen.

    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen: Ich hab im ersten Monat mit dem Laufprogramm trotz Unmengen Zuckerkonsum, weil ich fast nur Pudding essen konnte fast 3kg verloren und am Anfang hatte ich weder die Kondition noch die Muße da dranzubleiben. Im Gegenteil, ich fand’s am Anfang bescheuert und bin nach drei Minuten oft abgebrochen, weil mir das zu blöd war. Mir blieb bloß nichts anderes. Hier ist Stadt, da sind überall Leute, die Inzidenzen waren hoch, ich hab hier ein Kind zu versorgen und verfügbar zu sein, wenn was mit meiner Mutter ist, das heißt, ich konnte nicht weg, dann hatte mein Bruder Covid und ich musste via Netz die Zimmerquarantäne mit überwachen und mal trösten und Durchhalteparolen ausgeben… – also musste ich mich zu Hause bewegen. Mittlerweile ist das unser festes Ritual vor der Fernbeschulung, das Kind laufen oder tanzen (anderer Kanal, das Kind liebt tanzen) als allererstes morgens eine Einheit.

  6. Ursula sagt:

    Ich hab als der Sch…. anfing ziemlich viel abgenommen (wog so wenig wie schon eeeeewig nicht mehr – Jetzt ist alles wieder da und noch einiges mehr und ich wiege soviel wie schon Jahre nicht mehr :’-(

    1. M. - K. sagt:

      Hallo, für mich ist das Intervallfasten ein guter Weg, um mich wohlzufühlen. Nicht sehr viel Gewichtsverlust, aber halten.
      Ich kann mich der Meinung anderer Kommentatorinnen anschließen, ohne zusätzliche Bewegung ist es schwierig. Dabei ist zusätzliche gefragt, denn auch ein hoher Bewegungslevel im Alltag ist dem Organismus bekannt.
      Tauwettergrüsse..

  7. freiedenkerin sagt:

    Ich habe mit Intervallfasten so um die sechs Kilo abgespeckt. Das war vor etwa einem Jahr. Und seitdem ist Stillstand, wohl weil sich der Körper mit der Zeit daran gewöhnt hat. Aber zumindest halte ich so in etwa mein Gewicht. Wohl tut es in jedem Fall, man muss halt seine Gewohnheiten umstellen, damit man auf die 16 Stunden kommt, in denen man nichts essen soll.
    Liebe Grüße an dich und die Junioren!

  8. Gabriele sagt:

    Im Jahr 2000 mit 52 Jahren hatte ich “mein Idealgewicht” von 60 kg. Zwölf Jahre später hatte ich 8 kg zugenommen, wegen zu viel Stress im Büro in den letzten Jahren vor der Rente habe ich aus Frust zuviel gegessen. Mit 68 kg beschloss ich abzunehmen. Durch Ernähungsumstellung (nur Obstmahlzeiten bis Mittags, Trennkost und Verzicht auf Süßigkeiten) nahm ich 5 kg ab und habe die 63 kg gehalten mit dieser Ernährungsform bis ich 2017 meine große alte Liebe wieder traf und durch diese Hochspannung, neue Lebendigkeit, positive Aufregung und Gefühlsdramatik sage und schreibe 9 kg abgenommen habe. Mit 54 kg fand ich mich aber zu “klapprig”, nahm 2 kg wieder zu und kann die 56 kg bislang halten, allerdings nur mit Dinner-Cancelling. Nach dem Mittagessen um 14:00 Uhr gibt es nichts mehr außer Wasser und Yogi-Tee. Ich fühle mich jetzt wohl damit, geradezu verjüngt, obwohl ich weiß, ein bisschen mehr Polster würde nicht schaden und bestimmt vorteilhafter sein im Falle einer Erkrankung, bei der man abnehmen würde.

  9. Verwandlerin sagt:

    Zum Thema Intervallfasten: Finde es ok. Aber kann das nur manchmal durchhalten und dann in der Variante Breakfast-Cancelling.
    Bewegung hilft auch immer.
    Und auf Süßkram und Knabberkram verzichten.
    Wenn man nur drei gesunde Mahlzeiten ist, muss auch nicht Intervallfasten.
    Leider brauche ich meistens ein, zwei Zwischenmahlzeiten. Die halt gesund halten: Obst und Naturjogurt z.B.

    Viel Glück!

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