Kuddelmuddel

offene Türen

Egal, wo ich meine/unsere Probleme schildere,  ist es wie offene Türen einrennen!  Alle sehen die Not und niemand kann mir helfen … ich wiederhole mich, alles wiederholt sich, immer und immer und immer, immer wieder.  Immer und immer wieder versuchen mir freundliche Menschen zu helfen, so auch heute […] Genau, wie ich, wissen sie keinen Ausweg. Dabei wäre es so einfach! Wenn wir denn nur eine familienunterstützte Therapie bekommen würden, die mich ein bisschen entlastet und uns hilft den gordischen Knoten etwas  aufzudröseln. 

Sorry. Mag sein, dass dieser Beitrag zu kryptisch ist. Aber blogtauglich alles zu erzählen geht nicht – ist viel zu sehr gordi…. sie oben!

Kuddelmuddelgedankenchaos – ich fühle mich, offene Türen einrennend im verständnisvollen Raum alleingelassen! Ist vielleicht auch ein viel zu großes Nischenthema!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

4 Gedanken zu „offene Türen“

  1. isa sagt:

    Es wäre eben nicht alles einfach, wenn man nur eine „familienunterstützte Therapie“ machen kann. Die Unterstützungen die du suchst, wird es kaum an einer einzigen Stelle geben. Was verstehst du unter familienunterstützte Therapie?

    Es gibt Familientherapie, meist mit langen Wartezeiten. Therapien nehmen dir aber nichts ab. Das heißt du brauchst, genau wie in einer Einzeltherapie, 1 für dich wichtigstes Ziel. Das gilt es für den Anfang zu finden und konkret zu formulieren.
    Es ist dein Leben und mögliche Lösungen brauchen auch wieder deine Zustimmung. Wenn das nicht der Fall ist, dann braucht es wenigstens eine Kompromiss- oder Annäherungsbereitschaft zu einer Veränderung. Das könnte durchaus auch wieder Angst machen. Oft hält man sich nämlich an Umständen fest, die einen schon jahrelang wichtigen Halt geboten haben. Es müssen aber alte Strukturen hinterfragt und neue aufgebaut werden, um ein verstricktes Problem zu lösen oder zu lindern. Das unterstützt eine Therapie, sie kann es aber nicht aktiv für den Klienten übernehmen. Somit bleibt der gordische Knoten stets beim Hilfe suchenden.

    Es gibt auch Familienberatung oder Coaching. Auch damit wird auf 1 festgelegtes Ziel hingearbeitet.
    Eine gefühlvolle Begleitung und aktives Zuhören bietet eine Gesprächstherapie.
    Dann gibt es noch Familienhilfen die kleine Aufgaben abnehmen und den praktischen Alltag mit wuppen helfen können. Oft auch mit Beratung, wie das zu finanzieren ist.
    Wenn du klar bekommst was dir am Wichtigsten ist, dann kannst du schauen wo du dafür entsprechende Hilfe bekommen kannst. Mit allen Problemen auf einmal hat man eher schlechte Karten. Dein Problem ist nicht nur ein Nischenthema, es sind viele Probleme – vielleicht zu viele, um damit offene Türen einzurennen. Es ist schlimm, wenn du dich dann mit deiner Verzweiflung immer wieder allein gelassen fühlst

    1. piri ulbrich sagt:

      Danke isa für deinen ausführlichen Kommentar. Antworten werde ich nicht so ausführlich, denn manches geht einfach nicht – manchmal, weil die Junioren keine Kinder mehr sind und manchmal, weil sie kognitiv nicht in der Lage sind. Familientherapie gibts nicht mehr – zahlt keine Krankenkasse für erwachsene behinderte Menschen.

      Dein vorletzter Satz, dass es vielleicht zu viele Probleme sind, unterstreiche ich – aber auch die müssen gelöst werden können!

  2. isa sagt:

    Man muss auch gar nicht auf alles antworten. Manchmal ist lesen bereits genug. Familientherapie hat nichts damit zu tun wie alt Kinder sind. Ich denke das Problem der Kostenübernahme liegt bei der Behinderung und bei der Frage, wie man unter diesen Bedingungen therapeutisch arbeiten kann.

    Deine vielen Probleme sind so unterschiedlicher Natur. Sie können nicht an einer Stelle bearbeitet und gelöst werden. Ich wünschte halt, dass du diesem ständigen Frust, nicht verstanden und mit deinen Problemen abgelehnt zu werden, entgehen kannst. Ja, klar müssen sie gelöst werden. Aber alles zu seiner Zeit und am richtigen Ort. Vielleicht kann dich deine Therpeutin dazu beraten wie du Prioritäten setzen kannst.

    1. piri ulbrich sagt:

      Angefangen zu dröseln habe ich gestern. Erst mit dem Hausarzt, dann mit der Krankenkasse – zumindest in puncto Schmerztherapie für die Junioren sehe ich einen Hoffnungsschimmer!

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