Behinderung, Familie, Kuddelmuddel

Lange Weile

… oder heißt das: langweilig?

Der Kerle echauffiert sich, schreit sich beim gucken der Sportschau die Seele aus dem Leib, während das Töchting demonstrativ gähnend durch die Zimmer rollt. „Mama, kannst du meinem Bruder mal sagen, dass er leiser sein soll? Ich kann nicht so richtig singen!“ „Sag ihr bitte, sie kann so laut singen wie sie will, nur sollte sie ihre Tür von innen zumachen!“

Ich gehe in die Badewanne und schließe meine Tür hinter mir ab, nehme Ohrstöpsel mit und ein bisschen Gin habe ich auch noch. Sollen die Herrschaften sich irgendwie einigen – nicht mein Bier!

Warum das Mäuschen? Weil beide es geschenkt haben wollten, es aber meins ist und das gebe ich nicht her. 

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

5 Gedanken zu „Lange Weile“

  1. castorpblog sagt:

    Gut gemacht

  2. dergl sagt:

    Aaw, das Mäuschen! Ist das aus deiner Kindheit? Meine Mutter hat so ein kleines Hündchen, das sie 1956 als Baby geschenkt bekommen hat, da darf zu Recht auch niemand dran und es muss immer da sein, wo sie auch ist.

    Und weil jetzt ja schon der 24. ist: Happy Birthday to Carsten! Hatte Wiebke morgen, oder wäre ich da jetzt schon zu spät mit Gratulation?

    1. piri ulbrich sagt:

      Wiebke hat übermorgen!

      Die Maus ist noch nicht so alt, aber ich sie sehr.

      1. dergl sagt:

        Übermorgen, das schreibe ich mir jetzt auf. Wie muss man das eigentlich bei dir dieses Jahr machen, muss man da am 28.02. gratulieren oder am 01.03.? Ich wusste mal wie das im Idealfall vonstatten gehen sollte, habe es aber vergessen.

        1. piri ulbrich sagt:

          Nie vorher gratulieren. Lieber im Nachhinein. Vorher bringt Unglück.

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