Behinderung, Fragen, Kuddelmuddel

Unsicherheit macht sich breit

Hab ich das jetzt richtig entschieden? Oder doch nicht? Bei den Zahlen? Und der Bundespräsident sagt auch, dass die Menschen Homeoffice machen sollen! Die Schüler machen auch Schule von Daheim und wir sollen alle Zuhause bleiben! Ich weiß es nicht, bin so unsicher und dennoch werden die Junioren ab Montag wieder in die Werkstatt fahren. Dort wird wöchentlich getestet. Hilft mir das? Beruhigt mich das gute Hygienekonzept? Keine Ahnung. Mir ist übel und ich fühle mich nicht wohl. Der Kerle und das Töchting möchten wieder raus. Mache ich das Richtige? Oder bin ich völlig verantwortungslos?

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

7 Gedanken zu „Unsicherheit macht sich breit“

  1. freiedenkerin sagt:

    Hm… Verdammt schwierig, dir einen Rat zu geben. Aber im Grunde genommen hat das Bauchgefühl in der Regel recht…

    1. Verwandlerin sagt:

      Wirklich schwer zu sagen. Ich würde sie bis Ende Januar vllt. erstmal zu Hause lassen. Wir (= wir Schulen im Odenwald) haben uns auch entschieden, auch die Abschlussklassen, die wir mit Hygienekonzept beschulen dürften, daheim zu lassen.
      Wenn ich mich richtig erinnere, tragen die beiden keine Maske, da wäre mir das Risiko zu hoch.
      Aber natürlich kenne ich nicht die Fallzahlen in deiner Gegend. Oder die Anzahl der Fälle, die in der Einrichtung bereits aufgetreten sind.

  2. derbaum sagt:

    schwierig aber ich würde es wohl ebenso machen – die wöchentliche testung gibt ein wenig sicherheit. den letzten einwand der verwandlerin gibt es allerdings wirklich zu bedenken…

  3. piri ulbrich sagt:

    Danke ihr Drei! Für euer Feedback! Was ich mache, wie ich es mache – es gibt immer zwei Seiten und sicher? Was ist sicher?

  4. frauholle52 sagt:

    Ich kann die Unsicherheit so gut nachvollziehen. Die habe ich ja schon für mich allein: Zum Beispiel die Frage: Ist es richtig, mich nicht in der Volkshochschule anzumelden? Brauche ich nicht endlich mal wieder Kontakte und Impulse von außen? Oder bin ich lieber zu vorsichtig? So geht es hin und her und es geht mir immer schlechter. Bis ich zu der Einsicht komme, dass ich mich nicht anmelde, wenn mein Bauchgefühl so ein Theater macht. Jetzt ist wieder Ruhe im Karton und ich bleibe friedlich zu Hause. Wie ich für meine Kinder entscheiden würde, weiß ich nicht. Da spielen ja noch viele andere Faktoren eine Rolle.

  5. christine b sagt:

    du mußt so schwere entscheidungen ganz alleine treffen! keines falls ist es verantwortungslosigkeit, wenn du die junioren ziehen läßt, damit sie wieder ein bisschen etwas erleben können.
    ich kenne eure zahlen nicht. darauf kommt es sehr an.
    ich weiß auch nicht, wie dringend deine junioren raus verlangen und wie dringend du mal wieder tagesruhe zu deiner erholung brauchst.
    das alles ist zu berücksichtigen.
    aber auch dass deine junioren keine masken tragen können.
    ich bin da eher ängstlich und vorsichtig und wenn es für mich selber zu schaffen wäre, ließe ich sie doch sicherheitshalber zu hause. vor allem wegen der virusmutation.
    aber wie gesagt, es kommt auf die zahlen an. ich bin im am stärksten verseuchten bundesland österreichs. liebe grüße

  6. piri ulbrich sagt:

    @frauholle52 und christine b: ich warte ab was der morgige Montag bringt. Sowohl Wiebke, als auch Carsten wollen in die Lebenswerkstatt. Falls mir aber irgendetwas komisch kommt, dann müssen sie leider wieder Zuhause bleiben. Könnt ihr euch erinnern, dass isa einen Vorschlag machte so etwas ähnliches wie Homeschooling zu machen? Das geht leider nicht!

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