Behinderung, Familie

Auf

Noch eine Woche – oder doch länger – wer weiß das schon, bleiben die Junioren daheim! In Zeiten, wo Homeoffice propagiert wird und dringend angeraten ist, bin ich mir nicht sicher ob ich den Kerle und das Töchting in die Lebenswerkstatt schicken soll.

Für mich ist das hart, aber was ist die Alternative? Wer nimmt mir die Entscheidung ab? Doch, wie schaffe ich das auch? Außerdem wird es noch kälter werden. Für Morgen ist viel Schnee angesagt – vorhin waren es hier minus sieben Grad und unsere Haustreppe glitzerte eisig.

Auf! Ich lasse die Junioren noch schlafen…

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

Ein Gedanke zu „Auf“

  1. Gudrun sagt:

    Normalerweise würde ich sagen, dass du die Junioren zu Hause lassen solltest, wenn sie das wollen. Ich weiß aber auch, dass deine Belastung größer werden würde und du kaum noch Zeit hast, anderes zu erledigen oder eine noch so kleine Auszeit für dich zu nehmen. Gut wäre es, wenn ein Helfer oder eine Helferin dauerhaft oder zumindest über längere Zeit bei euch wäre. Es ist aber nichts normal gerade. Mir bleibt nur, dir viel Kraft zu wünschen und dass sich vielleicht doch noch jemand findet, der euch helfen kann, dauerhaft, nicht nur jetzt.

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