Gedanken

Schokolade & Co

Es ist Nikolaustag – ich verbinde diesen Tag immer mit süßen Sachen. In meiner Heimatstadt gab es ein Süßes Kaufhaus. Dort gab es Schnökerkram, den es woanders nicht gab. Aber auch Schnökerschrott. Vom Schrott will ich nicht schreiben, den habe ich als Kind vom kleinen Taschengeld zu Genüge gekauft. Ich mag Süßkram beziehungsweise, ich mochte viel davon. Heute schlägt das sofort auf die Rettungsringe um die Bauchmitte. Heute mag ich Qualität, statt Quantität. Da darf es auch schon mal eine Schokolade sein, die mehr als zwei € kostet. Manchmal leiste ich mir das. Es gibt wunderbare Schweizer Schokolade und hervorragende aus Österreich, aber es gibt auch sehr, sehr gute Schokolade hier aus der Region. Die Junioren sind, wie ich, diesbezüglich Feinschmecker. Lieber weniger, dafür gut. Bei ihnen muss es nicht unbedingt die teuerste Sorte sein, aber die mit der lila Kuh „Die mag ich trotzdem nicht!“ Wiebke hat klare Vorstellungen und Carsten sowieso. Er ist eh schon wählerisch und meint: „Meine Zeit für Billigkram in Sachen Essen wird nie kommen!“

So gibt es heute im Stiefel neben Plätzchen, Dominosteinen und Mandarinen ein bisschen gute heimische Schokolade…

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Einen schönen besinnlichen zweiten Advent wünsche ich euch und einen frohen Nikolaustag!

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… und noch ein kleiner Aufruf:

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Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

11 Gedanken zu „Schokolade & Co“

  1. Verwandlerin sagt:

    Das wünsche ich dir auch. Macht es euch schön!

    Liebe Grüße
    Marion

    1. piri ulbrich sagt:

      Alles Gute auch dir!

  2. dergl sagt:

    Die lila Kuh Schokolade mag ich auch nicht, da bin ich ganz bei Wiebke (oder ordne ich der das Zitat jetzt fälschlicherweise zu?). Bekommen habe ich die trotzdem jahrelang, weil alle anderen in meiner Familie die mögen und deshalb trotz mehrmaligem Hinweis, dass ich die nicht mag, der Meinung waren, ich müsse sie mögen. So leid es mir tut, ich habe sie dann immer weitergegeben.

    Die Assistenten und das Kind wollten dieses Jahr einen Ü-Ei-Kalender und allgemein hat Kinderschokolade dieses Jahr das ein oder andere zum seelischen Gleichgewicht des Kindes beigetragen. Nicht in Massen, ein Kinderriegel am Tag am Frühjahr als das erste Mal keine Schule war. Einer Assistentin, die derzeit nicht vor Ort ist, die aber noch das, was im Fachsprech “remote assistance” heißt macht, habe ich zu den Feiertagen “Tony’s Chocolonely” schicken lassen. Ziemlich teuer, kann man sich normal nicht mal eben leisten, wird hier in den Läden aber gekauft wie sonst was. Ich selber habe die nie gehabt, ich würde auch nicht 7,50€ pro 180gr zahlen (online billiger). Soll aber gut sein. Bin gespannt was sie berichtet. Ist mal was anderes als Lindt, worauf sie normalerweise steht.

    Ich denk manchmal, ich hätte gern ein bisschen Zotter für Trinkschokolade, übersteigt mein Bidget aber maßlos.

    Muss ich mir unter dem Süßen Kaufhaus etwas vorstellen wie den heidelberger Zuckerladen in der Plöck? Ich hab ihn geliebt. War da allerdings selten, weil ich mich kaum drin bewegen konnte und es natürlich auch immer voll war.

    1. piri ulbrich sagt:

      Ich kenne den Heidelberger Zuckerladen nicht. Aber das Kaufhaus war ein eher kleiner Laden voller Süßkram jeglicher Art. Pralinen haben sie selbst gemacht und die waren superlecker. Eine Manufaktur der süßen Dinge!

      1. dergl sagt:

        Ich weiß nicht wie er heute aussieht, aber er ist recht klein, also normales Ladengeschäft und da gibt es alles mögliche an Süßzeug. Ein Kommilitone hat das damals mit dem Süßwarenladen verglichen, aus dem Pippi Langstrumpf die 18 Pfund gemischten Bonbons herausschleppt, nur in abgedunkelt und mit Stattler & Waldorf von den Muppets im Fenster. Vielleicht hilft das beim Vorstellen.

        Du kamst da damals rein und es war wie wenn du Kind bist, zwei Mark Taschengeld hast und dich gar nicht entscheiden kannst, weil alles so toll is und du am liebsten alles willst. Die hatten alles. selbst mit 20€ als Erwachsene:r musstest du dich noch entscheiden.

  3. Violine sagt:

    Hach, Dein Audio-File! Ich habe gleich an einen Bekannten gedacht, so richtige Nikolausfigur und eine gemütliche Ausstrahlung. Der war vor ein paar Jahren Nikolaus im Kaufhof und hatte mich, als ich im UG sass und etwas ass, in seiner Montur angesprochen. Ich hatte ihn erst gar nicht erkannt – wusste ja nicht, dass er sich so einen Job gesucht hatte – da hat er seinen Bart heruntergezogen. Und aus seinem Nikolaussack habe ich auch was bekommen.
    Ein ganz lieber Kerl. Der richtige, um den Nikolaus darzustellen.

    Ja, gehabt’s Euch wohl heute und geniesst den Tag!

    1. piri ulbrich sagt:

      Genau, solche Nikoläuse bleiben für immer und ewig in Erinnerung.

  4. starkbleibenblog sagt:

    Auf Grund meiner Essstörung habe ich nicht immer einen Sinn für die Qulität von Süßigkeiten. Für mich bedeutet die Weihnachtszeit aber auch, dass man sich auch mal hochwertigere Sachen schenkt und diese genießt oder versucht zu genießen.

    Ich wünsche dir und deiner Familie einen schönen Nikolaustag.

    1. piri ulbrich sagt:

      Wenn nicht zu Weihnachten und zum Geburtstag darf man hochwertiges Naschzeug verschenken?

  5. Reiner sagt:

    Liebe Piri, ich wünsche euch von Herzen einen guten zweiten Advent & Nikolaustag!
    Eure Liebe für gute Schokolade teile ich übrigens 😉
    Grüße, Reiner

    1. piri ulbrich sagt:

      Für gute Schokolade lasse ich ganz vieles links liegen!

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