Gedanken, Kuddelmuddel

Sehnsucht

20:12 Uhr: Ein schöner Sommersonntag ist fast vorbei. Der Kerle hat sich einen leichten Sonnenbrand an den Beinen geholt – das einzige Körperteil, das ich nicht vorschriftsmäßig eingecremt habe. Kismet! Mein Töchting hat sich nur widerwillig sonnenschützen lassen, weiß dies aber jetzt sehr zu schätzen. Ich habe am hochheiligen Sonntag meine Rosenbeete gesäubert und einem wuchernden Bodendecker den Garaus gemacht. Gleichzeitig sind meine Fingernägel gesplittert und der eine oder andere Rosenstachel hat mir meine Unterarme und Hände zerkratzt. Schee ist es, im Garten zu buddeln – aber das reicht jetzt erst mal wieder für eine ganze Weile …

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

6 Gedanken zu „Sehnsucht“

  1. Verwandlerin sagt:

    Das verstehe ich gut!

  2. Paula sagt:

    Gartenarbeit ist toll und sehr befriedigend, wie ich finde. Und die Teddies sind ja allerliebst!

    1. piri ulbrich sagt:

      Gartenarbeit ist genau das, was der Name schon beinhaltet: Arbeit! Und ich bin ein arbeitsscheues Gesindel. Ja, manchen Bären trauere ich schon sehr nach, aber alle konnte ich nicht behalten.

  3. christine b sagt:

    du hast auch jetzt reizende bären! aber die kinderbären sind etwas ganz besonderes, ich habe mein kinderbärli noch, welch ein glück.

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