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Sonnabendspätnachmittagsgeschichten

Zu gerne würde ich jetzt einen schönen philosophischen Text schreiben – wenn mir denn was einfallen würde. Leider ist dem nicht so und geeignete Ruhe und Muße wird es hier – es sei denn, ich stehle mich davon – auch nicht geben.

Unser Nachbar sucht radelnd den Jagdhund, der vor ca. 2 Stunden durch unseren Garten gefegt ist, als ob ein Rudel Wildschweine hinter im her wäre. Inzwischen sind sämtliche Freunde und Bekannte alarmiert, nur der Hund immer noch verschwunden. – Es regnet sich ein und der Suchtrupp ist mittlerweile Auto fahrend unterwegs.

Wiebke ruft gefühlt alle 10Minuten nach mir, nur weiß sie selber nicht, was sie will und schon 10mal nicht, wie und womit ich ihr helfen kann. Carsten guckt Sportschau und kommentiert jeden Spielzug…

Trotzdem ist mir langweilig – aber, habt ihr schon einmal versucht, euch bei Schlagermusik- und Sportschaugedröhne auf ein Buch zu konzentrieren? Fast unmöglich!

Nachbars Lumpi ist immer noch nicht wieder aufgetaucht. Der kleine Sohn, der mindestens 2 Köpfe größer ist, als ich, fragt mich: „Sag mal Petra, kannst du uns suchen helfen?“ „Ja gerne, wenn einer bei den Junioren bleibt!“ Da meinte er nur, dass er in diesem Fall doch lieber suchen würde.

Jetzt frag ich mich, was das heißen soll? – Ist mir aber egal, weil vom Hund hab‘ ich nichts, von meinen Junioren aber doch…

Kategorien: Familie, Gedanken, Ich, Junioren

Herbst » « Frage | 9. September 17

4 Kommentare

  1. Wenn dir das Umfeld zum lesen zu laut ist, dann probier doch mal Lärmschutzkopfhörer aus, die verwende ich in so einem Fall. Sehen zwar nicht so toll aus, helfen aber gut.

  2. Und, ist der Jagdhund inzwischen wieder aufgetaucht? ;-)

ich freu mich über Kommentare

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