Nicht immer ist es so leicht überflüssiges Zeugs wegzuräumen und klare Kante zu zeigen, wie heute Morgen!

Der Uraltglobus, auf den niemand auch nur einen Blick geworfen hat, puffte gestern Abend einmal und es wurde auf der Erde zappenduster. Dann kokelte auch noch das Verlängerungskabel und stank erbärmlich. Manometern, wir sind hart an einem Schwelbrand vorbeigekommen. So habe ich kurzerhand Nägel mit Köpfen gemacht, diese aus der Wand gerissen, das leidige Klebeband vom Kamin entfernt und den Minimalismus heraufbeschworen.

Damit es nicht gar so kahl aussieht, hat Wiebke ihr Zimmer auch entrümpelt und die Wiege ihres Babys samt Tragesitz auf die nun freigewordene Fläche platziert.

Jetzt muss ich nur noch die Feuerstelle putzen, damit sie wieder eingeascht werden kann – darauf, dass uns warm wird!