Fragmente


Dieses Wort Zartbitter im Zusammenhang mit Schokolade, aber auch mit Trauer ist ein so schönes, wie die Christbäume, die vom Himmel fallen.

Die ältere Frau sah die junge an, schaute in die Augen der alten und fühlte sich auf einmal wieder als junges Mädchen.

Keiner konnte so gut lügen, wie sie selbst.

Nachdem sie die Stufen heruntergeschritten war und sich das wenige, was sie trug vom Leib gerissen hatte, fühlte sie sich plötzlich wie ein Vögelchen im Himmel.

Vor vielen Jahren schwor sie, sich nie wieder für einen Mann zu verbiegen, ja sich überhaupt nie wieder für andere zum Hampelmann zu machen. Ob sie es durchhalten kann?

Wann fragt die künstliche Intelligenz nach ihrem Schöpfer?

Immer nur die Zuhörende zu sein, weil sie selber von sich nichts preisgeben mag, ist auch so ein Stück Zartbitterschokolade.

Möglicherweise ungerechtfertig, unterstellt sie ihren Mitmenschen mangelndes Kurzzeitgedächtnis.

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen.

Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die – ähm, wie heißt sie noch – die Dings, die… ömpf… die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

ich freu mich über Kommentare