Frage | 18. November 17

Fragezeichen .
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Wie viel Urvertrauen hast du?

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen.

Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die – ähm, wie heißt sie noch – die Dings, die… ömpf… die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

7 Gedanken zu „Frage | 18. November 17“

      1. Urvertrauen in dem Sinne wie in der Erziehungswissenschaft gelehrt (zumindest zu meinen Zeiten) bezieht sich auf die nähesten Bezugspersonen eines Säuglings, das prägt alles spätere an Vetrauen zu anderen Menschen (Eriksson et al.).

        Interessant, dass du von deiner Oma sprichst, denn die einzige Person, von der ich heute weiß, dass ich eine Bindung wie man das Wort verstehen sollte hatte, in der Familie war meine Großmutter. Weil ich da genau die Rolle hatte, die mir auch biologisch eigen war = Enkelin. Bei meinen Eltern war das ja so, dass ich – da die beide emotional und mutmaßlich zum Teil auch kognitiv – auf dem Level von Kindern stehen geblieben sind, ich die das eigentliche Kind war schon mit drei Jahren, spätestens vier die Erwachsene zu sein hatte. Hab ich als Kind natürlich nicht verstehen können, weil ein Kind kognitiv nicht so weit entwickelt ist, aber ich fand es irgendwie seltsam, dass ich als Neunjährige meine eigenen Lebensmittel kaufen sollte, mich also vom Taschengeld ernähren und so etwas. Die werden im Kopf gehabt haben, die zögen da einen Erwachsenen mit durch. Das kann auch damit zusammenhängen, dass ich ihnen eben intellektuell überlegen war. Den Bezug zu meiner Oma hat mein Vater später unschön zerstört.

ich freu mich über Kommentare