2Cellos und Ringelnatz

Vorfreude auf Weihnachten

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –

Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
wird dann doch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

Joachim Ringelnatz

wünschen darf man doch, oder?

Ich möchte satt sein
von guten Gesprächen,
satt von der Nähe,
von Zärtlichkeiten,
satt von Ideen,
satt von erleben,
satt des allein seins,
satt vor Lachen.

Ich möchte das Leben erleben,
möchte voll sein
– im Kopf, im Bauch und immer wieder etwas abgeben!

 


So ganz ist das nicht mein Text, ein bisschen auch Carstens und Wiebkes – unser aller Text; auch eurer, oder?

Nach der Magenspiegelung von Carsten ist die Esserei immer noch ein Thema, denn nichtsdestotrotz hat er ja abgenommen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich und was ich ändern kann – mal sehen!

ich möchte wohl

Text im Lyrikblog: Ich möchte wohl — Lyrik | voller worte

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