wünschen darf man doch, oder?

Ich möchte satt sein
von guten Gesprächen,
satt von der Nähe,
von Zärtlichkeiten,
satt von Ideen,
satt von erleben,
satt des allein seins,
satt vor Lachen.

Ich möchte das Leben erleben,
möchte voll sein
– im Kopf, im Bauch und immer wieder etwas abgeben!

 


So ganz ist das nicht mein Text, ein bisschen auch Carstens und Wiebkes – unser aller Text; auch eurer, oder?

Nach der Magenspiegelung von Carsten ist die Esserei immer noch ein Thema, denn nichtsdestotrotz hat er ja abgenommen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich und was ich ändern kann – mal sehen!

Burn-out

Ausgepowert, aber das stimmt so nicht ganz!

Wenn ich meine Erschöpfung alleine auf ein Burn-out schiebe, mache ich es mir zu einfach. Wer mich kennt, der weiß, dass ich nie etwas einfach mache. Kompliziert zwar auch nicht, aber meistens ist das simple, schlichte, schöne, am schwersten zu erreichen.

Dafür, dass Carsten morgen zur Magenspiegelung muss, ist Wiebke heute mit Bauchschmerzen Daheim geblieben. Ich habe also Begleitung bei meinen heutigen Aufgaben…

Haushalten mit Ressourcen

Die Schwierigkeiten, die auf meinem Weg liegen und überwunden werden müssen, häufen sich immer noch mehr.

Ich muss sehr darauf achten, dass ich meine geistigen und körperlichen Ressourcen nicht überlaste. So werde ich ganz scharf überlegen, was mich tatsächlich behindert und was es wert ist, dass ich meine wenige Energie dafür aufwende. Einen Kleinkrieg kann ich nämlich nicht gebrauchen, ich kann mir gesundheitlich nicht erlauben, mich zu verausgaben.

Seit Wochen schlafe ich viel zu wenig, heute habe ich meinen Neurologen nach einem Schlafmittel gefragt – möglicherweise, wenn das Medikament diese Nacht schon anschlägt, werde ich morgen früh endlich einmal nicht müde aufwachen…


Heute habe ich mir mein Weihnachtsgeschenk gekauft – einen wunderbaren zeitlosen hellen Wollwintermantel. Nichts aufregendes, schlicht und elegant!

Die Werkstattproblematik klärt sich wahrscheinlich auch; in 2 Wochen ist ein Gespräch. Aber auch heute bin ich schon zuversichtlich, da der Bereichsleiter mich über die Umstrukturierung informiert hat. Nun liegt es an der Umsetzung und daran, ob die gehandicapten Menschen diese mitmachen. Mal sehen…