Lügen

Wir lügen täglich – alle! Vielleicht nicht bewusst und meistens belügen wir uns selber. Aus Rücksichtnahme sagen wir oft nicht die reine Wahrheit. Wer sagt, dass er nicht lügt, lügt sich selber was „in die Täsch“.

Nennt es schwindeln, es ändert nichts an der Tatsache – es sind immer die höflichsten Menschen, die am meisten lügen. Ich bin nicht besonders höflich und dennoch lüge ich. Manchmal aus Feigheit. Manchmal, um mich nicht erklären zu müssen, weil es harte Arbeit ist, zu erklären, warum ich so handle und nicht anders. Manchmal, um meine Ruhe zu haben. Manchmal, eigentlich meistens möchte ich niemanden verletzten – auch weil ich nicht ständig wohlmeinende Ratschläge diplomatisch entkräften möchte.

Lügen ist Selbstschutz und Schutz des Gegenübers.

… und jetzt habe ich mich wieder verzettelt! Mir geht es Sche..e und wirklich kann mir niemand helfen – jedenfalls niemand in meinem Umfeld. Denn, ich finde (entschuldigt) niemanden befugt und sachkundig und zuständig mir Ratschläge zu geben. Auch wenn mir so manche aus vollem Herzen helfen wollen…. So, und nun habe ich wieder einigen weh getan, obwohl ich das nicht will – Leute, ihr könnt mir keinen systemischen Therapeuten ersetzen, ich brauche professionelle Hilfe, zu denen ich Vertrauen habe und denen ich nicht das Blaue vom Himmel verspreche.

Ich bin in erster Linie ein Kopfmensch und nur so kann man mich knacken – Ablenkung will ich nicht, ich will verstehen!

An der Kurfront tut sich nichts, dabei bemüht sich eine Sachbearbeiterin (die im Gegensatz zu dem jungen Schnösel von heute morgen mit wirklichem Interesse engagiert ist) sehr um eine adäquate Lösung.

Die Komplexität wird immer verworrenener! Entwirren kann das – so sehe ich es – nur ein Profi!

…und was hat das mit Lügen zu tun?Ich hasse es, jemanden eine Absage zu erteilen, weil ich, wenn ich den wahren Grund nenne, diese Menschen verletze. Wenn ich aber nichts sage, dann vergewaltige ich mich und werde mir nicht gerecht.

Was man macht, ist blöd.

——————————

Am liebsten täte ich mich jetzt irgendwohin beamen und nur ich sein.

…und wenn ich diesen Beitrag nicht passwortgeschützt habe, so ist das dennoch kein Grund Häme über mich auszugießen oder – ach, ich kann eh nicht rüberbringen, was in mir vorgeht.

Wetterlagengetue oder eine Dampflok hat Fahrt

Einatmen
ausatmen
nicht husten
aber vor allem – ausatmen!

War ja lange nichts mit den Bronchien und Pneumonie ist ein interessantes Wort. Kann es nicht beim Wort bleiben? Muss ich wirklich – wie ich es vermute, aber meistens liege ich mit dieser Vermutung richtig, kenne ich doch die Symptome leider zu genau – Luftprobleme haben? Ich kriege keine Luft mehr raus, meine Lunge überbläht. Schüttelfrost und Fieber – damit den Gehweg rund ums Haus gefegt. Wenigstens bin ich nun nicht mehr heiß …

Wenn Winter ist, dann muss der Winterdienst gemacht werden – egal wie!

Was wir heuer lesen?

Beschreibung: Na, o du fröhliche aber auch: Oma Rosa ist auf dem Weihnachtsmarkt gestürzt, und obwohl sie ein Engelskostüm trug, hat sie nun einen Oberschenkelhalsbruch. Immerhin keinen Halsbruch, finden Greta und Finn, und versprechen, Mama den Schlüssel für die „Bücherbutze“ zu bringen, Omas Buchhandlung. Dass Mama gerade auf einer Fortbildung ist, verschweigen sie lieber. Omas Mitarbeiter, genannt „Monokel“, wird den Laden schon schmeißen! Doch bald stellt sich heraus, dass Monokel nicht nur die Bestellungen der Kunden verschusselt, sondern ein echtes Problem hat: Er hat seine Wohnung verloren und ist erfolglos auf „Herbergssuche“. Greta und Finn müssen aktiv werden! Ob es mithilfe eines wunderbaren Songs und vereinter Hilfsbereitschaft der „Bücherbutzen“-Stammkunden doch noch ein Weihnachtsfest für alle geben kann?Eine fröhlich-warmherzige Adventsgeschichte von Sarah Bosse.


Carsten zumindest ist interessiert, Wiebke straft diese Geschichte mit Nichtachtung, ich mag sie sehr – spielt sie doch in einer Buchhandlung …

Dabei ist es gar nicht so einfach, dieses Buch vorzulesen. Ich tu mir schwer – aber wahrscheinlich liegt es nur daran, dass ich selber wissen will, wie es weitergeht!

wünschen darf man doch, oder?

Ich möchte satt sein
von guten Gesprächen,
satt von der Nähe,
von Zärtlichkeiten,
satt von Ideen,
satt von erleben,
satt des allein seins,
satt vor Lachen.

Ich möchte das Leben erleben,
möchte voll sein
– im Kopf, im Bauch und immer wieder etwas abgeben!

 


So ganz ist das nicht mein Text, ein bisschen auch Carstens und Wiebkes – unser aller Text; auch eurer, oder?

Nach der Magenspiegelung von Carsten ist die Esserei immer noch ein Thema, denn nichtsdestotrotz hat er ja abgenommen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich und was ich ändern kann – mal sehen!