Überfordern

Tut mir leid, ich möchte niemanden überfordern!

Vorwort zu Die Kunst des Liebens von Erich Fromm: Wer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch … Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe … Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.

zugeschrieben Paracelsus.

 

Supergute Tage

  • mit jetzt doch (leichter) Lungenentzündung
  • mit frisch von der Uni losgelassenen Sachbearbeiter bei der Krankenkasse
  • mit fröhlichen Mitmenschen in der Warteschlange
  • mit warmen Socken
  • mit Schokochino und Butterplätzchen
  • mit Wärmekissen auf der Brust
  • mit ohne Schnee
  • mit ohne vollgepinkeltem Bett
  • mit neuem Roman
  • mit Antibiotikum

… und wisst ihr was? Ich mache jetzt Mittagsschlaf!

Abendschicht

Kann mal jemand die Abendschicht übernehmen? Ich will ins Bett!

Ach so, beide Juniorenbetten müssten auch noch bezogen werden, Wiebke aufs Klo gesetzt, Carsten gewickelt, beide umgezogen und Abendbrot richten wäre auch schön. Dann wäre da noch die Spülmaschine, die aus- und eingeräumt werden muss, der Plätzchenteig liegt auch seit Tagen im Kühlschrank, Müll muss raus.  Wiebke möchte ihren Nachttee. Die Schokoflecken auf dem Teppich – es wäre gut, sie würden heute Abend noch weggeputzt …

Ist nicht heute Nikolaustag? Und sieht der Nikolaus nicht entfernt wie ein Heinzelmännchen aus? Nee, kann ich nicht machen – der Nikolaus ist doch der Bischof von Myra!