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Wennˋs nicht flutscht, dann flutscht es nicht

Schon gestern habe ich überlegt, was ich schreiben soll und gestern ist mir schon nichts eingefallen, außer dieser Kopfschmerzengeschichte, die mich mit der chronischen Sinusitis sowieso den ganzen Winter plagt. Ist langweilig; genauso wie der Pickel auf der Nase, der aussieht, wie eine Hexenwarze…

Ich stecke mal wieder in einer Zwickmühle. Egal, was ich mache, alles ist grottig! Das Wetter ist es, weil es nicht richtig regnet und nicht richtig schneit – spazieren gehen ist abgesagt! Der momentane Roman ist es, weil ich nicht 10 Minuten am Stück lesen kann, denn einer der Junioren hat immer einen Wunsch. Verständliche Wünsche, richtig gute Wünsche, Wünsche, die keinen Aufschub dulden. Wenn Wiebke aufs Klo muss, dann ist das nötig. Wenn Carsten etwas trinken will, dann ist das sogar mehr als nötig, es ist wunderbar erfreulich – ich muss nicht bitten und betteln, dass er etwas trinkt, er will es aus freien Stücken und selbst. Wie kann ich da dickfellig sitzen bleiben und Romane lesen? Ich komme nur nicht wieder rein, ins Geschehen der verzwickten Geschichte!

Grottig ist das Licht am Himmel – da hilft nur: Eier kochen, duftendes Badewasser für die Herrschaften einlassen, Kerzen anzünden und auf dem Wohnzimmerteppich Picknick machen. Sonntaggrottentag muss nicht schlecht sein!

Autor: piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

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