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keine Fisimatenten

Die Nacht war ruhig. Carsten spricht nicht von Sirdischen und Geistern, anscheinend hat er gut geschlafen! Wiebke beschwert sich: „Mama, wenn ich rufe, musst du auch kommen!“ Ihr Bett ist nass und sie völlig entrüstet …

Ich wasche wieder zwei Betten, weil Carsten ohne Windel geschlafen hat.

Meine Gespenster haben tief und fest gepennt, sind jetzt frisch und munter, veranstalten ein Brainstorming und hecken irgendetwas aus. Ob ich dem entgegen wirken kann, weiß ich jetzt noch nicht. – Erst mal eine Tasse Kaffee!

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Meine Blogroll ändert sich. Es gruselt mich beim lesen anderer Blogs. Manchmal möchte ich den Autor respektive die Autorin gerne in den Arm nehmen und irgendwie trösten – es geht leider nicht. Dazu kommt, dass ich nicht weiß, ob das überhaupt erwünscht wäre.

Manchmal frage ich mich aber auch, warum ich einige Blogs eigentlich noch lese!  Interessen, die einmal gleich oder wenigstens ähnlich waren, sind auseinandergedriftet. Die Musik-, Buch- und Modegeschmäcker waren eh verschieden. Was verfasst wird, ist nicht mehr meins! Warum ich dennoch weiterlese liegt daran, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist.  Ich halte fest und hoffe, dass doch noch etwas Interessanten für mich geschrieben wird.  Außerdem lese ich doch schon so lange! Sicher, es ist dumm von mir meine Zeit damit zu vertrödeln.

So ist es im Leben – Dinge ändern sich und Menschen auch – mein Blog ist genauso dem Wandel unterworfen!

Fortsetzung folgt…

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Aufhören

Könnt ihr mal aufhören, einfach nur zu liken?  Es ist so viel schöner eine Resonanz in Form eines schriftlichen Kommentars zu haben.

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Illusionen

Warum?

Warum glaube ich noch immer an das Gute im Menschen? Es ist doch längst bewiesen, dass es das nicht gibt. Weder im realen Leben, noch im virtuellen. Alles Schein und Sein, die meisten trauen sich nicht!

… im übrigen spinnt der WordPress-Reader. Er zeigt Kommentare und ominöse Likes an, die es gar nicht gibt!

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befreit von Zwängen

Frei wie der Wind
möchte ich gar nicht sein.
Denn Uferlos ist grenzenlos
und ohne diese
treibe ich dahin
im Nirgendwo und Irgendwo
zwischen allen Dingen
und find mich nicht
– noch nicht einmal
auf Wolke7  – wieder.

©petra ulbrich 

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Wenn es auch ab und zu Gedichte gibt, die scheinbar gliederlos sind, so bleibe ich immer noch ich. Wer kennt schon sich selber? Ich kann es von mir nicht behaupten. Dafür habe ich mich von WordPress-Statistiken verabschiedet, den leidigen Like-Button, zusammen mit dem JetPack-Plugin rausgeschmissen. Leider fallen dadurch auch die Abonnenten weg.

Ich gebe zu, ich schreibe nicht nur für mich; Kommentare – auch kritische – sind mir 1tausendmal lieber, als jedes hochpolierte Sternchen. Aber lieber nur a bissle was Gˋschwätzt, als a weng gedrückt.

Wehdam
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unerwartet

Tja, stille Wasser – doch tief ist immer noch was anderes!

Manchmal, so denkt man über scheinbar prüde Menschen, dass diese nicht doch ein Eckchen haben, in dem sie Unergründlichkeit besitzen. Gestern Nacht habe ich experimentiert, habe Lyrik geschrieben, die nicht – oder noch nicht – für die allgemeine Öffentlichkeit bestimmt ist. Mein Bild würde zerstört werden. Aber ich pfeife auf ein Bild …

Sind wir nicht alle vielschichtig und mehr als nur eine Ebene? Wer schaut schon hinter die schöne Kulisse, hebt den Vorhang – schaut nach, was unter den Teppich gekehrt ist? Wer sieht die staubigglitzernden Sterne tanzen und tanzt gar mit?

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flieg ins Land hinaus

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Im Sommer ist Volksfestzeit. Eigentlich mag ich diesen Rummel nicht – zu viele Menschen, ein viel zu großes Angebot von Dingen, die ich nicht brauche und die wir, als Familie, auch nicht nutzen können. Trotzdem gibt es grade verstärkt Gedankenachterbahnfahrten. Ich habe viel zu erzählen, nur ist das wenig öffentlich …

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Ameisen

Der Emil hat in seinem Blog einen Text, dass die Angst ein Raubvogel sei. Schön, kräftig mit weiten Schwingen. – Nein, meine Angst ist kein Raubvogel, kein wunderschöner Adler, der majestätisch am Himmel kreist und auf Beute lauert. Mit solch einer Angst könnte ich umgehen, hätte Respekt vor ihr und würde sie gar bewundern. Greifvögel sind erhabene Tiere.

Meine Angst ist ein Ameisenvolk – überall und nirgends, es kriecht in jede Ritze, in jedes kleine Loch und immer kommen noch mehr und noch welche. Die Angst vermehrt sich und kaum habe ich einige wenige abgestreift, kommen doppelt so viel nachgerückt. Sie beißen mich, saugen an mir, schicken Kundschafter zurück in den Bau und noch mehr kommen. Ich kann nicht weglaufen, ich bin gelähmt von ihrem Gift. Ich werde sie alleine nicht los, ich wünschte mir Hilfe, wünsche mir, dass mir jemand diese sechsbeinigen Viecher abstreift …

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