rote Ampeln

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Manchmal sind rote Ampeln wirklich wahre Möglichkeiten Menschen zu beobachten. Sei es in anderen Autos, oder am Straßenrand.

Da ist dieser Mann, der sich unbeobachtet wähnt und sehr genüsslich in der Nase popelt. Ich habe dann aber weggeguckt, weil ich nicht sehen wollte, wie er seine Errungenschaften in den Mund steckt.

Am Bürgersteig steht ein kleines Mädchen, das seine Mutter wundervoll ausstaffiert hat. Leider viel zu dünn angezogen mit dem hellrosa Rüschenröckchen und sicherlich auch nicht kindergartengerecht! Die Mutter hat Jeans an und 8zentimeterhohe Schuhe. „Kann man da drauf laufen?“, schießt mir durch den Kopf.

Selber habe ich den knallroten Lippenstift noch in der Hand, als es plötzlich und unerwartet grün wird…

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?