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Ganz aktuell

Auf Arte.tv könnt ihr das Wir sind mehr-Konzert in Chemnitz verfolgen! Leider wirklich nur live… Nach den Ereignissen der letzten Tage stellen sich die Künstler mit einem Benefizkonzert in Chemnitz Rassismus und Fremdenfeindlichkeit entgegen und demonstrieren für Toleranz, Respekt und Menschlichkeit.

#Wirsindmehr – Konzert in Chemnitz gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

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Mit Trettmann und Feine Sahne Fischfilet, K.I.Z., Kraftklub, Nura / Marteria & Casper und Die Toten Hosen

21:15 Uhr: auch ich alte Trulla fand die Veranstaltung stark – möge es noch ganz viele von dieser Sorte geben. Für jedes Alter und jedem Musikgeschmack. Mir hat die Musik gefallen – aber es gibt eben auch andere und die sind ebenfalls mehr als das braune G’sockse!

Steh auf und wandle

Werde ich machen. Aber erst, wenn ich wieder atmen kann. Während die Junioren in der Werkstatt sind, werde ich ganz langsam machen. Dieses Wetter ist nichts für meine angeschlagene Lunge. Und, wo bleiben die Helfer, die auch mal mit anpacken können?

Die meisten Helfer, die ich habe, können oder dürfen nicht tragen und heben – und gerade solche brauche ich in Zeiten wie diesen, wenn meine Lunge schlapp macht!

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Es tut mir auch ein bisschen leid, dass ich die wundervoll konstruktiven Kommentare nicht beantworten werde. Ich schaff’s nicht!

Kein Kater

… aber auch keine Luft – kein Feuer unterm Kessel und somit noch nicht mal eine Talfahrt. Alle Kommentare werde ich beantworten. Ihr seid es mir wert. WordPress hat einige vermutlich – darunter auch welche von mir – einfach gelöscht!

Die wenige Puste, die ich habe, gehört den Junioren!

Illusionen

Warum?

Warum glaube ich noch immer an das Gute im Menschen? Es ist doch längst bewiesen, dass es das nicht gibt. Weder im realen Leben, noch im virtuellen. Alles Schein und Sein, die meisten trauen sich nicht!

… im übrigen spinnt der WordPress-Reader. Er zeigt Kommentare und ominöse Likes an, die es gar nicht gibt!

nicht nach Hause gehen – aber wohin dann?

Entschuldigt mich bitte – kann sein, dass ich mich endlich einmal betrunken habe! Wird auch Zeit, habe ich schon eine Ewigkeit nicht gemacht und was morgen ist, das interessiert mich gerade nicht die Bohne. Inzwischen ist mein Kopf ziemlich schwer – und da ich mich nicht mit Bier und Wein und sonstigen Pillepanz abgebe und harten Alkohol trinke (wenn man Eierlikör dazu zählt, denn der gute Mirabellenschnaps ist längst alle) – fällt mir das Denken zum Glück ziemlich schwer! Ich will einfach auch einmal berauscht in den Sonntag starten, will nicht daran denken, dass beide Junioren baden müssen und wir der Pastorenfreundin versprochen haben, mit ihr in den Gottesdienst zu gehen. Ich will auch nicht daran denken, dass ich einem guten Bekannten ein Sonntagsmahl versprochen habe …

Ich will mich – nach Jahren – einmal wieder besaufen. Hab es lange nicht gemacht und werde es – mangels Alkohol – vermutlich auch jetzt nicht schaffen.

Wie beneide ich meine Schwester, die, die mich nicht mag, weil ich sie angeblich so beleidigt habe, dass sie mir nicht verzeihen kann. Sie war es, die mir am Tag der Beerdigung meines Mannes gesagt hat, dass sie eine glückliche Familie hat und ich nur neidisch sei! Ja, ich war neidisch und bin es immer noch – aber nicht auf ihre, ach so glückliche Familie. Denn, wer so etwas an so einem Tag sagt, der hat dieses vermeintliche Glück nicht. Ich bin neidisch, dass ich nicht so verklärt bin und mir nicht jeden Abend die Hucke volllaufen lasse … Nein, auch darauf bin ich nicht neidisch! Worauf bin ich es dann? Dass sie mit Alkohol vergessen kann? Auch darauf nicht! Denn schon jetzt bin ich wieder zu nüchtern und denke an den morgigen Tag, an dem ich funktionieren muss.

Da ich betrunken bin, müsst ihr diesen Beitrag nicht unbedingt ernst nehmen – oder vielleicht gerade deswegen! Ich trinke nie, bin immer gewissenhaft und darauf bedacht, es allen recht zu machen. Ich achte sehr darauf nie jemanden weh zu tun und tu es dafür umso öfter, weil ich meistens offen meine Meinung sage. Ehrlichkeit ist, in dieser Zeit kein Charakterzug der geschätzt wird, weil er oft mit Dummheit gleichgestellt wird. Es ist auch verdammte Dummheit in diesen Zeiten –  da alles, das man ins Netz stellt für ewig bleibt – seine Meinung zu sagen …

Bevor ich mich noch mehr in die Nesseln setze, werde ich mal wieder tunlichst meine Klappe schließen und (!) – die Motten fliegen durch die Nacht!

Darf man das?

Darf man zu einem Schaumkuss, Mohrenkopf oder Negerkuss sagen? Ich denke, man kann es mit der political correctness auch übertreiben …

Darf man zu anderen Menschen sagen, dass einen das nicht interessiert, was dieser gerade erzählt? Ich denke, wenn ich mir selber wichtig bin, muss ich das sogar.

Darf man barfuß durch die Stadt laufen – auch mit über sechzig Jahren? Ich mache das in Barfußschuhen und ernte erstaunte Blicke. Wenn’s regnet ist es besonders fein.

Darf man Eierlikör aus Eierbechern trinken? Mangels Schnapsgläser ist das besser, als gar kein Likör. Was sagte Wilhelm Busch: Wer Sorgen hat, hat auch Likör.

Darf man vor anderen Leuten weinen? Das sollten wir alle öfter machen, es ist so menschlich und bringt uns alle näher zueinander. Außerdem tut es gut, unter Tränen zu tanzen.

Darf man Menschen grüßen, die man gar nicht kennt? Auch das schafft eher Nähe, als dass es trennt.

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