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keine Schlagzeilen

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Nachtsplitter

Meine Augen tun weh als ob Glas drin wäre. Carsten macht die Nacht zum Tag – er schläft nicht. Warum kann er nicht sagen. Mein Bauch weint ob der Einsamkeit. Die im dunklen sieht man nicht. Keiner macht Licht. Selbstverständlichkeiten sind bequem. Dies Blog ist kein Journal, keine bunte Presse  zum durchblättern und beiseite legen. Der Finger in der Wunde bohrt. 

  Es ist mitten in der Nacht. Um halb sechs ist sie vorbei. Carsten schläft unruhig. 

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So schlimm wie diese Heizperiode war es noch nie. Meine Augen jucken, weil die Haut um sie herum sehr trocken ist. Hatschi und tränende Guckerle. Ich brauche dringend eine Augencreme!

Kleine süße Milben, deren Bilder ihr nicht sehen wollt, sind die Schuldigen.

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Mein Töchting singt! Winnewinnewippalieder – kennt ihr nicht? Sie sind schön. Sie sind lustig. Sie sind sehr informativ. Und das, obwohl die Lieder in einer Geheimsprache gesungen werden.

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Carsten schläft!

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Draußen ist es knackig kalt, die Sonne scheint und der Himmel kann sich trotzdem nicht entscheiden ob er blau oder grau werden will. Ich tendiere zu blau!

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Mit dicken Glüsen kann ich nicht lesen – Ich höre einfach Wiebke beim singen zu …

Tango Piazzolla

Ich tät‘ so gerne Tango tanzen können!

Carstenspruch

Schmeckt wohl gut, aber ich mag es nicht!

Carsten hat diesen Spruch nicht erfunden, er hat ihn nur von seinem Onkel übernommen. Der Onkel, der, der ältere Bruder seines Vaters war. Diese beiden – Carsten und der Onkel – waren sehr gegensätzlich. Der Onkel war groß und dick …

Ich freue mich über jeden Kommentar und inzwischen auch über * – sind sie doch auch ein Zeichen, dass der Text gelesen wurde. Danke!

out off

Wiebke liegt im Bett und hat eine jämmerliche Stimme: „Mir geht’s nicht gut! Hach!“ Okay, kann sie eben auch nicht spielen. Ganz im Vertrauen; mein Töchting hat nur keinen Bock auf Werkstatt!

Ich freue mich über jeden Kommentar und inzwischen auch über * – sind sie doch auch ein Zeichen, dass der Text gelesen wurde. Danke!

unser Vorlesebuch

Die Mitternachtstür – Der erste Kinderroman von Nr.1-SPIEGEL-Bestsellerautor Dave Eggers

Als Gran mit seinen Eltern in eine verschlafene Kleinstadt zieht, kriegt er zuerst einmal einen Schreck: In den Straßen klaffen Risse, die Häuser stehen schief, und alles scheint seinen Halt verloren zu haben. Dann begegnet er der geheimnisvollen Catalina und sieht, wie sie an einem Berghügel eine geheime Tür öffnet und sich Zugang zu einem unterirdischen Labyrinth aus Tunneln verschafft. Gran erfährt, dass die Stadt vom Versinken bedroht ist und dass er und Catalina die Einzigen sind, die sie noch retten können …

»Eggers erster Kinderroman ist ein herzerwärmendes Werk von allegorischer Kraft.« The Guardian

Dave Eggers über »Die Mitternachtstür«: »Ich hatte mir vorgenommen, ein Buch zu schreiben, das ich als Kind gerne gelesen hätte: mit vielen Abenteuern, mit Humor und Geheimnissen, und das auch einen hibbeligen Leser bei der Stange halten würde.«

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Ich habe Carsten unterschätzt! Als ich das dicke Buch sah dachte ich, Carsten hält nicht lange durch. Weit getäuscht. Er lauscht andächtig und sehr konzentriert.  Aber dieser Jugendroman macht es mir leicht vorzulesen. Die Kapitel sind erstaunlich kurz, die Sprache ist wunderbar einfach und trotzdem nicht platt und die Dramatik baut sich langsam auf. Mehr und mehr erfährt der Leser was Sache ist.

Wir sind erst am Anfang. Aber eigentlich möchte ich weiterlesen, vorlesen – im Voraus vorlesen – ich tu’s nicht, denn dann wäre ich dem Kerle einen Schritt voraus und das fände ich unfair …

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