nichts essen

So ein Mist, da war ich doch gestern beim Zahnarzt – ich habe keine Angst, nur ein bisschen Muffensausen, aber Angst habe ich nicht. Hatte ich gestern auch nicht. Aber jetzt kann ich nichts essen, weil mir immer mein Provisorium aus dem Mund fällt …

Peinlich ist das! Gut für die Figur! Ein komisches Gefühl ist das! Irgendwie merkwürdig wegen der verschobenen Kieferhaltung! Ich habe auch gar keinen Hunger. Nein, ich habe keinen Hunger. Hunger? Nein, was ist das? Ich habe keinen Hunger. Wirklich nicht! Geht nicht ein bisschen Schokolade? Die kann man doch lutschen! Sagt nur nicht, ich soll Carstens Astronautenkost trinken. Ersten will ich dem Kerle nichts wegnehmen und zweitens mag ich das Zeug nicht. Ich habe keinen Hunger! Punkt!

…und dann singe ich mit Leonard Cohen – singen kann ich immer. Weil ich mich so freue, dass – obwohl ein Rettungstaucher leider bei der Bergung umgekommen ist – alle Fußballsjungs samt Trainer aus der thailändischen Höhle befreit worden sind.

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

2 Gedanken zu „nichts essen“

    1. Es grenzt nicht nur, es ist ein Wunder! Was sind Wunder überhaupt? Wäre es nicht schön, wenn wir unsere Wunder selber machen? Ich schreibe bewusst nicht machen könnten. Denn, woher kommen denn die Wunder, wenn nicht aus uns selbst?

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