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Inspiration

… oweh, wieder so ein bombastischer Titel!

Meine Frage von heute Morgen war zwar eine, die völlig aus dem Bauch heraus entstand und ich dachte eigentlich, Antworten zu erhalten, in denen erzählt wird, wie der- oder diejenigen anderen Menschen inspiriert hat. Verwundert hat es mich, dass gerade Frauen so wenig von sich halten und denken, dass sie nichts inspirierendes an sich haben.

Dabei denke ich, jeder Mensch und sei er noch so unbedeutend, kann andere Menschen inspirieren.

Mich hat zum Beispiel einmal ein Mann inspiriert, der völlig von der Rolle war, abgerissen und total betrunken auf einer Bank saß und torkelnd brabbelte, dass er seine roten Schuhe sucht – ich habe eine Geschichte über ihn geschrieben.

Jemand anders hat mich, durch seinen Mut die Wahrheit zu sagen und nichts zu beschönigen, darauf gebracht, dass es nichts bringt dummdreiste Lügen zu gebrauchen – kleinere Notlügen ausgenommen – ist das nicht auch so etwas wie Inspiration?

 

Autor: piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

4 Kommentare

  1. Doch, dein letzter Absatz stimmt. Ich war mir nicht sicher wie die Frage gemeint ist bzw. beantwortet werden soll nachdem meine Vorrednerinnen alle so kurz antworteten. Ich hätte natürlich ausholen können. Kleines Beispiel von meinem Blog (daran sieht man welche Schlagkraft sowas haben kann, ohne dass man selber darum weiß): Als ich angefangen habe, haben sich die Süchtigen-Kinder bei mir eingefunden ohne dass ich extra darum geworben hätte und es kamen manchmal Mails wie Ich bin auch betroffen…aber bitte keinem erzählen, von einigen dieser Leute weiß ich dass sie heute, zweieinhalb Jahre nach Anfang ganz offen in ihren Blogs in Stöckchen und Co. sagen ihr/e Vater/Mutter ist Alkoholiker/in. Wenn das jemand tut, nur weil ein/e irgendwann mal angefangen hat, dann hat der/die/das, der/die/das als erstes öffentlich gesagt hat „Ich bin das Kind von einem/r Süchtigen“ etwas inspiriert.

    Anderes Beispiel: Heute hat eine Familie wegen Schulplatz einen Termin an der Schule, an der wir einen Platz bekommen haben. Die haben erfahren wie wir darein gegangen sind, die gehen wegen uns jetzt in dieses Gespräch mit der Attitüde, dass sie keine Bittsteller sind.

ich freu mich über Kommentare

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