Gekuddelmuddelt

Wassertropfen habe ich im Ozean gezählt – jeden einzelnen und es war keiner zuviel.
Asteroiden sah ich fliegen am Rande des Universums. Jetzt sitze ich in der Wüste und bade meine Füße im endlosen Sand.

Es ist alles so weit weg – wenn ich mir diesen Stern hole, ist er vielleicht schon erloschen. Sein Licht, das jahrhundertelang auf dem Weg gewesen ist, hat keinen Anfang mehr. Mein Ritt auf dem Vulkan zum Ende des Regenbogens endet jedoch nie.
In diesen Nächten, in denen der Sommer an die Tür klopft, in diesen Nächten kann alles und nichts geschehen.

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

5 Gedanken zu „Gekuddelmuddelt“

  1. schöne Gedanken liebe Piri – die träumerisch alle illusionären Wünsche zusammen erfassen
    ……….Es ist alles so weit weg – wenn ich mir diesen Stern hole, ist er vielleicht schon erloschen…….

    lieb grüß zum sonntag von zuzaly

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