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Fragezeichen

Ich weiß nicht, wie oft ich mich heute schon an den PC gesetzt und versucht habe einen klaren Gedanken aufzuschreiben.

Unendlich viele Zettel liegen verstreut, weil ich die Seiten aus den Heften gerissen habe. Ebenso unendlich viele Gedanken schwirren in meinem Kopf herum – der innere Zensor, unterstützt von den Trollkommentaren, die sich in letzter Zeit wieder gehäuft haben, in denen mir suggeriert wurde, dass ich eine schreckliche Person sei –  das innere Kind füllt mich aus und demnach ist mein Selbstwertgefühl unter Schlammschlachtmassen verborgen und ich habe keine Kraft die matschige eklige Schicht abzutragen.


Wiebke schläft viel. Wenn sie wach ist, ist sie unruhig und klagt – klagt über Kopfschmerzen und darüber, dass das Internet spinnt. Ich bin zerrissen, möchte ihr so gerne helfen und weiß nicht, was sie will, müsste einkaufen, kann das Töchting nicht alleine Daheim lassen und mitnehmen ist auch nicht möglich. Ich darf nicht bei ihr sein, sie will nicht alleine sein. Schlamasseldilemma!

Die Pastorenfreundin zieht sich, aus Gründen, die sie mir nicht nennt, zurück. Sie sagt; es ist nichts, aber die Spannung in der Luft ist greifbar – dicker als geschlagener Rahm.


Die Wunschtochter ist krank, andere Helfer nicht greifbar …


Am besten ist, ich hätte irgendwo etwas abgeschrieben und als Blogbeitrag gepostet!

Autor: piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

7 Kommentare

  1. Bei uns gibt es inzwischen einige örtliche Geschäfte, welche Einkäufe nach Hause liefern.

    Manchmal sind solche Hilfen wichtig.

    Weiterhin „Gute Besserung“ für Wiebke.

    LG ♥️

  2. Du hast neulich geschrieben, dass du es schade findest, dass Leipzig so weit von dir ist. Dabei geht es dabei ja nur um eine dumme Lesung. Ich finde es regelmäßig schade, so weit von dir weg zu wohnen, dass ich nicht einmal versuchen kann, dir zu helfen. Ob es klappen würde, die Chemie stimmen würde, das weiß man ja vorher nicht. Aber so …

    Hoffentlich geht es Wiebke bald besser.

  3. hoffentlich wird wiebke schnell wieder gesund, sie fühlt sich schlecht die arme mit den kopfschmerzen, den prellungen…da leidet die mama mit und auch unter der laune von der armen verunfallten.
    wirklich schwer, das alles ohne hilfen zu bewältigen. 🙁

ich freu mich über Kommentare

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