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Frage | 8. Februar 18

 

 

Heute ist Weiberfastnacht – ihr wisst, dass ich Karneval- und Faschingsverweigerer bin.

Feiert ihr die tollen Tage?

bin jeck genug

Mag sein, dass ich als Spaßbremse diene – aber, obwohl ich mich gerne verkleide und Schauspielerin werden wollte, mit dieser aufgesetzten Fröhlichkeit habe ich nichts am Hut.

Meistens endet es in irgendeinem Besäufnis und viele können auch nur fröhlich sein, wenn sie das eine oder andere Schnäpschen getrunken haben. Ich mag sie nicht, die Schnapsleichen, die angerüterten Frauen, die Prosecco trinken – ich bin kühl, reserviert und bekennende Norddeutsche …

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Autor: piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

13 Kommentare

  1. Das Schlimmste für mich sind diese „Übertragungen“ im Fernsehen. Und auch sonst ist Fasching da, wo ich herkomme, etwas für Kinder gewesen, nur für Kinder. Ich mag es überhaupt nicht.

  2. TV-Gucken muss ja keiner.
    Und dieses Suffgefeiere muss auch keiner.
    Ich nie und nimmer.
    Was ich feiere: den Geburtstag meines Enkels und den wunderbaren blauen Himmel.
    Das Gesicht in die Sonne halten, momentan das Größte!

  3. Ich bin gebürtige Kölnerin, kann mit diesem auf Kommando fröhlich sein, dieser erzwungenen Nähe zu anderen (Stichwort „Bützche“, also Küsschen, und Schunkeln) und dem hohen Alkoholkonsum aber auch nichts anfangen. Wie wildgans sagt: das beste ist, dass die Sonne heute scheint!

  4. Gezwungene Fröhlichkeit? Wieso nicht die Chance sehen, mal wieder ausgelassen zu sein, in andere Rollen zu schlüpfen und über Politik, Klischees und Borniertheit zu lästern?
    So zumindest sah das die Süddeutsche in mir schon immer so und lebte das eine ganze Zeit auch aus.Nun im Norden angekommen kommt es mir fremd vor, aber ein wenig davon hole ich mir zumindest in der Stunksitzung zurück.

  5. Pingback: Petras Fragen # 17 – Lakritz und Schokolade

ich freu mich über Kommentare

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