Fieberfrei und faul im Bett

Politkgebrabbel mit dem Kerle, das ich nicht wiedergebe – weil, über Politik, GroKo, Deniz Yücel, Giftgasangriffe gegen die Kurden, die marode SPD, will ich hier nicht schreiben. Mit Carsten reden, dagegen schon. Er hat eine dezidierte Meinung und vertritt sie mir gegenüber lautstark …

Das Töchting ist endlich nicht mehr heiß und sie singt im Bett – im eigenen Bett, da wo alles in Griffweite ist und nichts jottwehdeh steht.

Hier, im wilden Süden, ist eh Kuschelwetter. Schietwetter, sagt man im Norden. Teetrinkwetter hätte meine Oma gesagt, die heute Geburtstag hat. Sie hätte mir klammheimlich einen Schuß Rum in meinen geschmuggelt: „Kind, damit du gut schwitzt und endlich gesund wirst!“ Ich habe noch ^nen Glühwein, vielleicht trinke ich den heute Abend! Oma Luise hätte mich ermuntert, ihr Glühwein war legendär. Ob sie allerdings den angesetzten Rosinenschnaps auch dazu gekippt hat – jedenfalls, so fand es mein Opa: „Luise, in den Glühwein, kannst du einen Löffel rein stellen; der bleibt stehen!“

… Rosinenschnaps tät´ mir jetzt auch gefallen und ob´s Glühwein wird? Vermutlich nur lauwarme Wadenwickel…

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

4 Gedanken zu „Fieberfrei und faul im Bett“

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