Fernsehtipp

Guckt euch den heutigen Tatort aus Bremen an.

… und bitte sagt mir, wie er euch gefallen hat!

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

11 Gedanken zu „Fernsehtipp“

  1. Den Tatort habe ich nur angesehen wegen der Thematik. Schrecklich.
    Glücklicherweise haben wir Pflege und Versorgung unserer dementen Mutter mit Hilfe der ganzen Familie geschafft. Einmal kommen im TV Schreckens Berichte aus Pflegeheimen. Diesmal gings um die häusliche Pflege.
    Wie weit es von der Wahrheit entfernt ist und ob überhaut – wer weiß?
    Auch wir werden älter… und dann ??

  2. Freiwillig geht niemand in ein Pflegeheim, erst wenn es anders nicht mehr geht. Sicherlich würde ich mich freuen, wenn sich die Bedingungen verbessern würden, ich denke da tut sich nicht viel, da alte Menschen nur Kosten verursachen 🙁 – was für den Staat/Regierung keinen Sinn macht – da was grundsätzliches zu ändern 🙁

  3. Mir ging dieser Tatort sehr unter die Haut, so viele Menschenschicksale, dass man selbst gar nicht alt werden möchte und schon gar nicht alt und krank! Es fiel ja auch der Satz: “ …und das in Deutschland!“ Es ist wirklich Handlungs- und Änderungsbedarf, sowohl in der häuslichen Krankenpflege, wie für die Kranken- und Altenpfleger *innen in den Häusern.

    Ich mochte die sehr menschlichen Reaktionen der Kommissarin-
    Manchmal denke ich, dass wir noch lange über mitmenschliches Handeln sprechen können und auch müssen, letztlich aber können wir von Regierungen nichts erwarten, leider!

  4. Diesen Kommentar habe ich, piri ulbrich, vom Pipi Langstrumpf Beitrag hierher geschoben. Ursprünglich von quercus verfasst:
    Er hat mich sehr bewegt, kenne ich doch die Situation einer Pflegenden aus eigener, langjähriger Erfahrung. Ich hatte aufgegeben und die zu pflegende Demenzkranke in ein Heim gegeben. Mein Arzt hatte gesagt, wenn ich das nicht tue, sterbe ich vielleicht vor ihr. Sie lebte noch über zwei Jahre, starb mit 97 Jahren. Ich denke, ein Mensch allein kann/sollte keine Demenzkranken pflegen. Den Streit mit MDK finde ich realistisch dargestellt, er ist entwürdigend. Und die Gesetze sind eindeutig für Heime, und deren unterbezahltes Personal, das den Notstand überdeckt. Verdienen tun die Heimträger, der MDK, die Pharmeindustrie…

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