eine Insel mit 2 Bergen

… und ein schöner Spätnachmittag im Kino! Jim Knopf ist sehenswert – ein wahrlich wunderbarer Filmgenuss.

Ansonsten ist Frühling!

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

5 Gedanken zu „eine Insel mit 2 Bergen“

  1. Ach, siehste! „Jim Knopf“ wollte ich mir auch ansehen – obwohl ich die Geschichte ja am liebsten in der Augsburger Puppenkistenversion mag. Mal sehe, ob ich das noch auf die Reihe bekomme. Ich freue mich jedenfalls, dass Ihr Spaß hattet.

  2. Alle Welt kennt Lummerland, obwohl es die wenigsten je besucht haben, jedenfalls niemand von den Leuten, die ich kenne. Und selbst, wenn ich dorthin wollte, hätte ich Schwierigkeiten, den Weg auf diese Insel – genau das ist Lummerland: eine Insel – zu finden. Sie ist zu klein und zu fiktiv, als dass sie auf einer Weltkarte zu finden wäre. Die Menschen auf dieser Insel scheinen alles in allem ein glückliches Leben zu führen, obwohl die Lebensumstände auf Lummerland nicht optimal zu sein scheinen. Als erstes verfügt die Insel über eine ausgesprochen ungünstige Topographie: die gesamte Fläche wird von 2 Bergen mit hohen Gipfeln eingenommen, flaches, bebaubares Land oder Ackerland stehen kaum zur Verfügung. Weiterhin unterhalten die Bewohner ein über alle Maßen überdimensioniertes Verkehrssystem auf gleichzeitig sehr niedrigem technischen Niveau: eine Eisenbahnstrecke, auf der ziellos eine Uraltdampflok ihre nutzlosen Kreise zieht. Die Strecke führt aufgrund der Topographie durch 5 Tunnel! Lummerland ist das einzige Land der Welt, in dem es genauso viele Tunnel wie Einwohner gibt – womit wir bei den soziologischen Problemen des Eilandes angekommen wären. Der Frauenanteil, bestehend aus Frau Waas, beträgt lediglich 20% der Einwohner. Genauso hoch ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund(Jim Knopf). Die zu erwartenden sozialen Spannungen scheinen erfreulicherweise bisher ausgeblieben zu sein, und das, obwohl die Lummerländer nicht frei wählen können, sondern eine Monarchie ertragen müssen. Der König beherrscht das Informationswesen total, er besitzt das einzige Telefon auf der Insel, welches zudem überflüssigerweise aus Gold ist. Das scheint aber niemanden zu stören. Die Menschen auf Lummerland sind offensichtlich glücklich. Es gibt keine Rassenunruhen, keine Geschlechterdiskriminierung, keine Revolution…manchmal möchte ich auch in einem fiktiven Land wohnen.

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