chancenlos

Zum einen habe ich selber kaum Gelegenheit jemanden kennenzulernen und zum anderen sehe ich auch niemanden! Man muss mich darauf aufmerksam machen.

Gestern am späten Nachmittag war ich mit den Junioren am Neckar – Eiskaffee und ‚Holunderkracher‘ trinken. Am Bestelltresen neben mir stand ein drahtiger Mann mit Sohn. Der Vater sportlich, nicht zu groß, gepflegt und nicht auf den Mund gefallen. Er grüßte mich, obwohl er mich nicht kannte. Er war ausgesprochen höflich, wollte mir beim tragen helfen – aber ich habe ihn stehen lassen. Unsere Begleitung hat die Szene aus der Entfernung beobachtet: „Sag mal Petra, merkst du eigentlich noch was?“ „Was soll ich merken?“ „Dass der Mann da grad mit dir geflirtet hat!“

Ich hab nix geschnallt und vermutlich wieder einmal eine Chance verpasst!

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

8 Gedanken zu „chancenlos“

  1. Schmunzel, kannst den Mann genau beschreiben, weisst wie höflich er war und willst nix bemerkt haben. Wahrscheinlich warst du so geflasht, dass du deswegen nicht geschnallt hast.

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