Sie sind wieder da!

Gut so – Wiebke hat es nicht gefallen und Carsten sprudelt auch nicht vor Begeisterung!

Vorsicht, dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten.

  • Carstens Hose hing in den Kniekehlen, war dafür dreimal umgeschlagen, weil – zu lang.
  • Rasierzeugs habe ich auch nur mitgeschickt, um des Mitschickens Willen.
  • Wilfried, der Schlaf-Elch (ohne den der Kerle Daheim nur schlecht schläft) war 6 (sechs) Tage im Bus vergessen und die Betreuer wunderten sich, warum Carsten nach Wilfried fragte.
  • Beider Junioren Haare waren struppig und die Haarbürste voller ausgekämmter Haare.
  • Wiebkes Kämmspray wurde nicht mal angefasst.
  • Der Lora-Papagei musste auch im Bus schlafen.
  • Carstens T-Shirt sind Wiebke zu klein und Wiebkes sind Carsten zu groß. Ganz abgesehen davon, dass es eindeutig männliche und weibliche sind.
  • Rollstuhlrucksäcke wurden überladen, aus Wiebkes Rucksack habe ich 4 (vier) halbvolle Flaschen gefischt.
  • Carstens Aufbaunahrung – angeblich hat er sie nicht gebraucht. Er sieht nur noch magerer aus.

Alles in allem war es wohl eine gute Freizeit. Geld haben sie kaum gebraucht und Spaß hatten sie bestimmt auch…


Alles ist gut!

ach ja

Ans Nichtstun kann und will ich mich nicht gewöhnen. Mir fehlen die Junioren, obwohl es schöner wäre, die Freizeit würde länger dauern, denn dann hätte ich auch Zeit gehabt dahin zu fahren, wo es mir gut tut.

So trödele ich vor mich hin, genieße die Sonne und lese, lese, lese. Lese sogar wieder Sach- und Ratgeberbücher, aber auch Romane aus den kommunalen Bücherschränken. Eins bringe ich hin und an manchen Tagen habe ich mindestens zwei wieder im Täschchen. Leichte Lektüre, nichts erwähnenswertes – oftmals in Stunden gelesen und am nächsten Tag wieder im öffentlichen Schrank.

Schlampertage – so ganz zufrieden bin ich nicht, weil ich immer viel zu viel alleine bin …

Teil des Lebens

Bis heute fühlt es sich manchmal an, als wäre mein Mann gestern gestorben. Nach all den Jahren ist sein Tod noch immer ein wichtiger Teil meines Lebens, und das wird so bleiben bis ans Ende. Auch wenn es manchmal nicht so aussieht – ich lebe gerne und möchte es nicht missen. Nur leichter, unbeschwerter könnte es (das Leben) gerne sein!