Ach, und jetzt?

Es regnet. Es regnet schon den ganzen Tag; dabei sollte es bis in die Niederungen schneien. Stattdessen regnet es. Es ist schön, dass es regnet – ich mag es, wenn es regnet. Es ist nicht still!

Ein Traktor fährt vorbei, doch der Motor scheint kaputt zu sein. Der Lärm ist gigantisch. Der Porsche, der kurz darauf die Straße hinauf fährt, ist dagegen nur viel zu schnell. Hier auf dem Dorf kann es sein, dass diese beiden Fahrzeuge in ein- und derselben Garage stehen …

Ich sitze am Fenster und gucke nach draußen. Im Regen mag niemand spazieren gehen. Die junge Witwe von gegenüber – sie hat so ganz andere Interessen; wir können uns außer Guten Tag und Wie geht’s nicht viel sagen – die junge Witwe stand gerade 5 Minuten vor ihrer Haustür und schaute in den Regen. So wie ich in den Regen schaue. Tropfen für Tropfen. In der Einfahrt hat sich ein Rinnsal gebildet. Plop —- Plop —- Plop —- plop plop, plopplopplop, Plop —- Plop — Plop, plop plop.

Dröpje für Dröpje, ein Tropfen und noch einer. Stetig und beharrlich regnet es. Nichts geschieht! Niemand kommt, niemand geht – ich sitze am Fenster, habe mein Kinn in die rechte Hand gestützt, betrachte die Fingernägel der linken und …

„Mama, MAAMA – mein Internet geht nicht!“

nach dieser Nacht

Sirdische waren da und haben entführt. Geweint wurde und der Wind pfiff. Betten wurden abgezogen und nicht gleich wieder geschlafen. Karottensaft und Zwieback, den sie nicht kauen können.

Jetzt ist der Schlaf da und Morpheus Arme halten den Kerle und das Töchting warm. Auch ich werde versuchen zu ruh‘n ..


Habe ich eigentlich jemals erzählt welche Behinderung die Junioren haben und wie oft sie weltweit vorkommt?



… kein Wurm in Sicht – wahrscheinlich ist er schon drin!

Es ist immer dasselbe

Die Ferien sind vorbei, der Alltag hat uns wieder – mittwochs ist Bandprobe und Parkplätze sind rar!

Ganz einfach ist es nicht wenn ich die Herrschaften vom Probenraum abhole, erstens ist dieser im Keller und zweitens an einer viel befahrenen Straße. Es ist spannend dort Carsten und Wiebke ins Auto zu setzen und die hupenden Fahrer, die es nicht verstehen können, dass ich keine 500 Meter zum nächsten Parkplatz laufen kann, diese sind manchmal sehr genervt und ich lasse Nerven, wenn ich schwitzend ein- und auslade!

Band ist wichtig, für Selbstbewusstsein, für Spaß, für den langen Abend und gegen Frust auf der Arbeit und bei Mama. Da nehme ich auch tutende Verkehrsteilnehmer in Kauf.

Unterwegs

im ZKM Karlsruhe – Kunst gucken – allein, ohne Begleitung!
Macht Spaß, ist aber anstrengend! Bilder richte ich Zuhause.

14:09 Uhr: wir stecken im Aufzug fest – es ist spannend!


Eine halbe Stunde waren wir im Fahrstuhl gefangen. Ich bewundere die Junioren, sie haben Ruhe bewahrt und tapfer ausgeharrt. Auf unseren Notruf hat sich zügig jemand gemeldet und sehr schnell war auch Hilfe vor Ort – aber die Erfahrung reicht mir nun erst einmal…


Hier ist es den ganzen Tag nicht hell geworden – jedenfalls haben wir keine Sonne gesehen. Vielleicht in der Zeit, in der wir im Museum waren. Trotzdem war es ein schöner Tag!