so

Tanz nie in fremden Schuhen!

Immer wieder merke ich, dass andere Menschen etwas vermeintlich besser wissen und mir erklären wollen, wie ich mein Leben doch so viel schöner und besser gestalten kann. Ich bräuchte nur Hilfe annehmen und es so oder so machen. Geht einmal einen Tag mit mir mit – wollt ihr einen Tag erzählt bekommen? – dann tanzt mit mir. Aber bitte in euren eigenen Schuhen.

Unterwegs

im ZKM Karlsruhe – Kunst gucken – allein, ohne Begleitung!
Macht Spaß, ist aber anstrengend! Bilder richte ich Zuhause.

14:09 Uhr: wir stecken im Aufzug fest – es ist spannend!


Eine halbe Stunde waren wir im Fahrstuhl gefangen. Ich bewundere die Junioren, sie haben Ruhe bewahrt und tapfer ausgeharrt. Auf unseren Notruf hat sich zügig jemand gemeldet und sehr schnell war auch Hilfe vor Ort – aber die Erfahrung reicht mir nun erst einmal…


Hier ist es den ganzen Tag nicht hell geworden – jedenfalls haben wir keine Sonne gesehen. Vielleicht in der Zeit, in der wir im Museum waren. Trotzdem war es ein schöner Tag!

morgens

… nach einer schlafreichen Nacht sieht die Welt ganz anders aus.

Ausgeruht, gewaschen, gebürstet und gestriegelt, mit einer frisch aufgebrühten Tasse Kaffee in der Hand, sitze ich am Fenster und schaue voller Tatendrang in den frischen Januar. Da ist es völlig egal, ob mein Töchting Kakao im Bett verschüttet hat, der Kerle bis Mittag pooft und die Feuerwehr von gegenüber mit Karacho ausrückt. Dieser Samstag wird, nach der ersten Arbeitswoche, mal wieder ein fauler! Bronikowski wartet – dies Buch liest sich einfach wunderbar leicht und dabei ist das Thema eher Tod und Leben.

MenschÄrgereDichNicht werden wir spielen und ElferRaus und Maulwurfkompanie und und und… wenn dann Wiebke auch nicht mit mir am Tisch sitzt und Mittag isst – sie tut es wenigstens an ihrem Schreibtisch alleine – wenn Carsten auch gar nicht isst – red ich halt mit Engelszungen jeden, noch so winzigen Schluck in den Kerle rein!

Die Feuerwehrfahrzeuge kommen wieder. Kein lautes Geplapper wie sonst, wenn sie heimkommen – oweh, was ist da nur wieder passiert?

Nachtrag zur Feuerwehr: Ein Verkehrsunfall mit erheblichen Personenschaden, ein kleines Kind war mit dem Kindersitz eingeklemmt und musste herausgeflext werden.

Das tut man nicht

Man muss es einfach glauben, aber braucht es nicht. Eigentlich bin ich eine sehr schüchterne Person und war es in der Schule auch schon.

Wenn ich mir aber etwas in den Kopf gesetzt habe, dann bringen mich auch nicht die stärksten Argumente davon ab. Der Disput mit dem Lehrer begann damit, als er uns Kindern erklären wollte, dass man üben, üben und noch mal üben sollte, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Ausgerechnet in Kunst!

Da ich zum Chaos zusätzlich noch zur Faulheit neige, habe ich natürlich nicht geübt und konnte demnach auch nur eine Zeichnung vorweisen. „Warum hast du nicht mehr?“ Weil das, was ich habe, gut ist!“ war meine, für mich selbst erschreckende, Antwort. „Mal noch was!“ „Nein.“ „Warum nicht?“ „Weil ich nicht will!“ Genervt meinte der Herr Kunsterzieher: „Kunst ist Übungssache!“ – und dann war ich ganz keck: „Kunst kommt vom Nichtkönnen, denn wenn man es könnte, wäre es keine Kunst!“

Das war der Beginn vom Ende meiner weiterführenden höheren Schulzeit …