nörgeln

Und dieser Spruch hat sich einmal wieder bewahrheitet: „Lächle, es hätte schlimmer kommen können. Ich lächelte – und es kam schlimmer!“

Ein Freund hat eine beschissene Diagnose bekommen. Der OP-Termin steht. Wir hoffen sehr, dass die Ärzte im Kopf alles erwischen. Angefangen hat es mit Sehstörungen, eigentlich sollte nur eine neue Brille her und dann kam der Hammer. Ich habe eine Scheißangst. Wenn ich nicht schon beten könnte, ich würde es jetzt lernen…

Die Junioren sind weg. Zum ersten Tag in die Werkstatt gefahren und von mir fällt eine Last. Ich will nicht jammern, aber es war anstrengend – sicherlich nicht nur für mich, auch für den Kerle und das Töchting. Seit vor Weihnachten habe ich gereizte Augen und knittrige Seidenpapierhaut drumherum. Es wird Zeit, dass ich damit zum Arzt gehe – nur ist so viel zu tun. Es ist so viel liegen geblieben. Einkaufen ist nötig. Das Eisenband um die Brust ist angezogen. Eigentlich bräuchte ich Urlaub.

Unser Freund – dem geht’s anders doof. Ach, warum ist das Leben nur so unfair? Entschuldigt bitte meine Nörgelbeiträge. Glaubt mir, ich würde auch lieber etwas anderes schreiben.