Danke

Wie gut das tut, mal nicht die ganze Verantwortung zu tragen, habe ich heute Nachmittag erfahren. Eine junge Helferin hat sich sehr aufmerksam und liebevoll um die Junioren gekümmert. Mir geht’s besser, zwar friere ich immer noch und vermutlich habe ich wirklich eine heftige Entzündung im Atembereich. Aber morgen ist Montag und unser Doc hat ’normale‘ Sprechstunde – ich muss nicht zum Bereitschaftsarzt. Wärmekissen, Kuscheldecke und Ruhe sind manchmal schon die halbe Miete!

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas in den imaginären Hut werfen!

Nachtrag: ach übrigens – diese Helferin habe ich zum Teil aus den Hutspenden (grins) finanziert!

na bravo

  • der Kerle hat Nasenbluten – Kopf nach unten und tropfen lassen. Einen nassen Waschlappen in den Nacken, Wiebkes warme Küsschen dazu und bei der Gelegenheit bei ihr Fieber messen. 
  • das Töchting hat erhöhte Temperatur und sie will nicht ins Bett. Leise jammernd fährt sie durch die Wohnung, rammt jede Tür und will partout nichts trinken.
  • der Kerle ist inzwischen käseweiß, trinkt unter Zwang eine kleine Astronautenkost, legt sich flach und macht winzigpiep.
  • das Töchting sieht dies und fängt jämmerlich an zu weinen. In den Arm will sie nicht genommen werden. Allein möchte sie nicht sein. Zu Carsten ins Zimmer will sie auch nicht mehr …
  • der Kerle möchte nicht allein sein.
  • ich kann mich nicht teilen!
  • Wadenwickel für Wiebke.
  • Nackenumschläge für den Kerle.
  • Wäsche waschen für mich.

Alles ist wie es ist und wie es ist, ist es gut! Ich wünsche euch einen entspannten Abend.

Wenn ich Kommentare bekomme, dann freu ich mich sehr.

warten

Warten ist schwer, wenn man nichts machen kann.
Abwarten, was kommt.
Wann war die Operation?
Wie ist sie verlaufen?
Wer sagt mir Bescheid?
Warten ist schwer.
Mich macht es kirre.
Die Frau des Freundes ist nicht erreichbar.
Ist das ein gutes Zeichen?
Hoffentlich!

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Mir sollen jetzt erst einmal Augentropfen helfen – wer‘s glaubt. Aber ich lasse mich drauf ein.

vermutlich krieg ich den Hals nicht voll

  • Herpes Zoster am Hals – es juckt wie Bolle und fängt langsam an, weh zu tun. Carsten ist zum Glück nicht anfällig, aber Wiebke meldet bei Herpes jedesmal laut: Hier! Wie ich sie nicht anstecken kann, weiß ich nicht – bei dem engen Körperkontakt, den wir zwangsläufig haben. 
  • Plätzchen habe ich keine mehr gebacken. Die JVA-Heilbronn hat einen kleinen Stand auf dem Weihnachtsmarkt und verkauft dort leckere Kekse. …und das zu einem fairen Preis. Da ist für mich klar, dass ich nicht mit einem ansteckenden Hautausschlag in der Küche stehe und selber backe.
  • Bücher habe ich nun auch genug. Heute Mittag kam ein Päckchen mit Lesefutter. Danke Kat!
  • Die Junioren singen seltsame Lieder! „Mama wir machen das, weil unsere Geheimsprache so schön weihnachtlich klingt!“ Carsten dirigiert, Wiebke lacht sich krumm und schief. Da sie sich während des Singens die Schuh auszieht, fällt sie wirklich fast vom Rolli.
  • Der Kerle erzählt mir gerade, dass das Essen in der Werkstatt soooo lecker war und er einen ganzen Teller voll gegessen hätte. Das Töchting relativiert und meint lapidar: „Das war ein Minitellerchen, aber er hat aufgefuttert!“ Es gab Pizza mit Mais. 
  • Ich hatte mir Sushi gekauft – war auch superlecker. Sushi mochte MamS nicht!